7. Zellvermehrung'.
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Zellglobusses zugewandt sind. Von diesem Ringgebilde aus spannt die Zentralspindelnach oben und unten ihre Fäden aus, die in beiden Zentrosomen zusammenlaufen.Sie führt nun den Namen „Kernspindel“. In ihrer Äquatorialebene beginnt späterdie Kernteilungund mit ihr imweiteren Umkreisdie Zelleinschnü-rung. Sieht man voneinem Zentrosomaauf die regelmäßigeAnordnung derChromosomen hin-ab, so bietet sichunserem Auge dasBild eines Sternes.
Daher stammt derName Mutterstern(Monaster, Abb.
13, 3 und 4).
4. Stadium: Bil-dung des Doppel-sternes [Diaster')]
(Abb. 12, 3, 4und 5). 1 Währendder Entstehung desMuttersternes,manchmal nochfrüher, spalten sichdie Chromosomenin der „Äquatorial-platte“ der Längenach auf. So ent-stehen aüsjeder ein-zelnen Kernschleifederen zwei. BeideSchwesterschleifensind sich völliggleich, liegen ein-ander genau gegen-über, nehmen aberschließlich immermehr Abstand. Dieobere Hälfte sämt-licher Schwester-schleifen wandert dem oberen Pole, die untere dem unteren Pole zu. Es scheint,als ob jedes Zentrosoma an den Spindelfäden seine ihm zunächst liegendeChromosomenschicht mit magnetischer Kraft anzöge. Durch das Auseinander-r ucken der beiden Chromosomenhälften entstehen zwei Tochtersterne. Sie bildenden Diaster. Auf ihrer Wanderung sind die einzelnen Schwesterschleifen ihrem
Abb. 14. Zell- und Kernteilung - .
a = Kern im Ruhezustand, b = Beginn der Teilung, c = Auflösung des Kernes,d = Spindelfigur, in deren Äquator die Chromosomen liegen, e = Längsspaltung derChromosomen, f = Auseinanderrücken der Chromosomen, g = Bildung der neuenKerne; h = vollendete Teilung.
') <Ms — doppelt; ocrnjp = Stern.