Vanille. Schwanenbl. Froschlöffel. Pfeilkraut. Froschbiß. Krebssch. Wasserpest. 279
großen, aloeartigen Blattrosetten, die während der wärmeren Jahreszeit oft die ganzeOberfläche von Teichen und Tümpeln bedecken. — Unsere gemeinste Wasserpflanze, dieWasserpest (Elödea eanadensis), ist erst um die Mitte des vorigen Jahrhunderts ausNordamerika hei uns eingewandert. Anfänglich vermehrte sie sich in einem solchenMaße (Name!), daß sie an einigen Stellen sogar der Schiffahrt hinderlich wurde. Dieseerstaunliche Vermehrung ist umso merkwürdiger, als die Wasserpest in unsern Ge-wässern niemals Früchte trägt: die mit Staubblüten ausgerüstete Form der einhäusigenPflanze fehlt nämlich hei uns gänzlich. Dafür ist aber das kleinste Bruchstück des zartenGewächses (vgl. mit Wasserhahnenfaß und anderen Wasserpflanzen!) imstande, Knospenund Wurzeln zu treiben (Versuch!). Jetzt hält sich die Vermehrung des Eindringlingsin mäßigen Grenzen, so daß von ihm nichts mehr zu befürchten ist. Wohl aber trägter, da er die Abfallstoffe der Tiere zum Aufbau des eigenen Körpers verwendet, gleichallen anderen Wasserpflanzen wesentlich zum Beinhalten der Gewässer bei (was folgtdaraus für die Besetzung der Aquarien?).