Zur Geschichte der Babylonier und Assyrer.
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Streitmacht hob ich dort aus.ich stellte wieder her und machte es
wie früher. Leute aus allen Ländern, meine Gefangenen, siedelte ichdort an. Meine Beamten setzte ich als Statthalter über sie. Tribut undAbgabe wie den assyrischen legte ich ihnen auf.
S. Inschriften zur Geschichte Nebukadnezars.
(Winckler, a. a. O., S. 55 und 56.)
a) Steinplatten-Jnschrift.
Im hehren Vertrauen auf Marduk* *) habe ich ferne Länder, entfernteGebirge vom oberen (Mittelländischen) Meere bis zum unteren (Per-sischen) Meere, steile Pfade, verschlossene Stege, wo der Tritt gehemmt,für den Fuß kein Platz war, schwierige Straßen, Wege des Durstes durch-zogen, habe die Unbotmäßigen vernichtet, gefangen die Feinde, dasLand regiert, die Untertanen gedeihen lassen, Böse und Schlechte ausder Zahl der Untertauen entfernt.
b) Aus den Wadi Brissa^-Jnschristen.
Was kein früherer König getan hatte: den hohen Berg (Libanon)schnitt ich an, die Gebirgssteine sprengte ich, verschloß Zugänge. EinenWeg für die Zedern bahnte ich hin zu Marduk, dem König. Zedern,mächtige, hohe, deren Güte kostbar, deren dunkle Gestalt riesig war, Er-zeugnisse des Libanon.am Ufer des ArahtuZ (pflanzte) ich. In-mitten von Babylon zarbLti-Stämme (?).Die Einwohner im
Libanon ließ ich gesichert wohnen, einen, der sie beunruhigte, (duldete)ich nicht. Damit niemand Schaden stifte, habe ich mein königlichesBildnis für ewig am Eingang (zu der Gebirgsstraße ch errichtet), meinKönigsbild.
In Bezug auf die Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar hat sich noch keinekeilinschriftliche Nachricht gefunden. Für dieses Ereignis sind wir auf den biblischenBericht (2. Könige, 24 u. 25) angewiesen.
*) Gott Babylons.
2) Tal im Libanon, in dem die Inschriften gefunden wurden.2) Kanal von Babylon.
*) Also im Wadi Brissa.
Schmied er, Quellen zur Geschichte des Altertums.
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