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III. Teil.
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Der Orient.

Spätestens um 3200 König Menes der erste König von Ge-samtägypten, der Memphis zur Hauptstadt machte.

A Das mittlere Reich (und die Hyksos). Bis gegen 1600.

Hauptstadt Theben. Erbauung des Sees Möris und desvon Herodot erwähnten Labyrinths. Blütezeit der ägyp-tischen Kultur.

Um 1700 brachen semitische Nomadenstämme der Hyksos(Hirtenfürsten) von Osten her ein und unterwarfen Mittel- undUnterägypten. Bon Oberägypten aus, wo das einheimischeKönigtum fortbestand, wurden sie um 1600 vertrieben.

7 ) Das neue Reich. 1600—525.

Anfangs eine Zeit kriegerischen Aufschwungs (Aus-dehnung über Vorderasien; Amarna-Briefe) und neuer Blütevon Kunst und Literatur. Der bedeutendste König Thut-mosis II. (18. Dynastie). Um 1250 Ramses II. (der SesostrisHerodots).

Im 7. Jahrhundert wurde Ägypten von den Assyrern er-obert.

Psammetich I., der zweite der assyrischen VasallenkönigeÄgyptens, schüttelte um 650 mit Hilfe griechischer Söldner dieOberhoheit Assyriens ab.

Um 600 ließ Necho durch phönikische Kaufleute Afrika um-segeln.

Unter dem Sohne des mit Polykrates von Samos be-freundeten Königs Amasis wurde Ägypten von dem Perser-könig Kambyses i. I. 525 unterworfen. —

Die Gründe des Unterganges lagen zum größten Teil inder Allmacht der Priester, die das staatliche Leben nachteiligbeeinflußten und die Gottesherrschaft, die Theokratie, in derWeise durchzuführen wußten, daß man bei allen wichtigen Ent-scheidungen das Standbild des Gottes Ammon fragte undwartete, welche Antwort er durch den Mund des Priesters gab.Ferner in der Erstürmng, in die Ägypten mit der Zeit verfiel;„das Ägypten, welches die Griechen kennen lernten, war einewohlkonservierte und gepflegte Mumie aus uralter Zeit und ver-mochte ihnen wohl durch seine Seltsamkeit und sein Wer zuimponieren und gelegentlich in Einzelheiten Anregung zu geben,war aber nicht imstande, selbst zu neuem Leben zu erwachen."(E. Meyer, Geschichte des Wtertums).

II. Die semitischen Kulturvölker.

Die semitischen Kulturvölker sind verwandt in Sprache, Charakterund Religion. Sie zeichnen sich aus durch Nüchternheit im Denken und