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Quellenschriften zu den frühesten Anfängen der Photographie bis zum XVIII. Jahrhundert : mit fünf heliographischen Porträten, zwei Lichtdrucktitelblättern und diversem Buchschmuck / herausgegeben und mit Erläuterungen versehen von Hofrat Dr. Josef Maria Eder
Entstehung
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über metallische Dinge

Mainzer Kardinals Albert waren alle Tischgefäße aus Silber, sogar die Brot- undSpeisekörbe, am Hofe des Svter in Antiochien auch die Küchengeräte; beim KaiserDomitian jene Gefäße, in denen er die Lasten der Natur auffing. Von den Bäderndes römischen Bürgers Hetruscus singt in seinenSylvae" (Wäldern) Statius:

Silbern wird die glückliche Welle vorgetrieben;

silbern fällt sie zurück".

Daß die Jberier in Silber gearbeitete Schilder hatten, erzählte Varro nepi. xi>xr^(vom Schicksal), ebenso die Parther aus reinem Silber, wie andere berichteten. Eskämpften äpYvpaan^xai. (mit silbernem Schilde) unter dem Hebräer Salomon, unterAlexander von Macedonien, dem Syrer Soter, dem Römer Severus. Plinius schreibtdem Trajan, er schicke ihm ein Klümpchen Parthischen Metalls, doch bezeichnete erweder den Stoff, noch den Ort; daß es aber reines Metall gewesen sei, können wirdaraus schließen, daß es dem Kaiser als Geschenk geschickt wird; in einer Silberaderbestattete Hannibal die Asche des Cl. Marcellus; in einem silbernen Sarge wurde dervon den Parthern erschlagene Antiochus Sedetes nach Hause geschickt. Was dasScheinsilber (Pseudargyrum) sei, von dem man schreibt, es entstehe im Berge Tmolus,wird nicht erklärt; wir können aber vermuten, daß es aus glänzendem Kahensilber (vondem unten gesprochen wird) besteht. Es ist was man dpyupiov öeaxpixöv (Theater-Silber)nennt, welches, zu Blech geformt, in den Theatern aufgehängt wurde, dieses bezeichnetendie Lateiner mit dem Eigennamen Extar, wie Charisius bezeugt. Die Dichter leitetenvon diesem Metall Beiwörter ab, wie der dppp6xo£os (silberbogige) Apollo, diedp7<jp6TCeO* (silberfüßige) Thetis bei Homer. Was aber durch Glanz und weiße Farbeausgezeichnet war, nannten die Lateiner silbern.

Nach Ennius umflog eine silberne Gans das Kapital; äpyupi-q Xtp.6s, silbernerHunger wird es genannt, wenn man bei Gastmälern mehr Tafelschmuck als Speisegibt, mehr Glanz als Gericht; äpyopiau xpyjvcu, silberne Quellen nennt man es, wenndie Mächtigen sprechen und es nicht leiden, daß man ihnen widerspreche oder entgegentrete;dpYupeai Xo-^ai, silberne Speere, die alle Lager der Feinde durchdringen und durchstechen.Bei uns sagt man,< das Handwerk habe einen silbernen Henkel, weil es jeden einiger-maßen Geübten ernähren und erhalten kann. Äpppouv cppeap (silberner Brunnen) wirdvom Athenäus ein ungeheuer großer und tiefer silberner Becher genannt, aus dem nach Arteines Quells geschöpft werden kann. Dieser Art waren Elephas, Labronius, Condy.

Das silberne Zeitalter Jupiters, die Zeit heldenmütiger Männer, wurde vonHesiod und Aratus gefeiert.

(Fabricius gibt nun ein Verzeichnis der Silbererze und erwähnt dabei das ,Ar§en-rum cornei coloris rransluciäum« d. i. Hornsilber. Bemerkung des Herausgebers.)

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