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Quellenschriften zu den frühesten Anfängen der Photographie bis zum XVIII. Jahrhundert : mit fünf heliographischen Porträten, zwei Lichtdrucktitelblättern und diversem Buchschmuck / herausgegeben und mit Erläuterungen versehen von Hofrat Dr. Josef Maria Eder
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Hermetischer Phosphor

Hier gläntzt ein neuer Stern: wir fahren hell und schnellUnd fehenö schon von fern: dort hangt das güldne Fell!

Dieses schrieb auß erheischender Schuldigkeit, zu stelswehrendenAndencken, seinem hochwerthesten Freunde

Johann Engelhart,

Medic. C.

Mit Gott.

^VXichts schöner, nichts angenehmer, nichts wunderbarer als das Licht. Wäre diedV Welt ohne dieses, so wäre sie selbst nicht schön. Daher hat das Licht dieselbeGeburtszeit wie das All. Die erste Zierde der Welt, ihre erste Vollkommenheitwar das Licht.

Es gibt aber ein gewisses, in sehr vielen, wenn auch nicht in allen Naturkörpern,funkelndes und aus ihnen gewissermaßen ausströmendes Licht. So beim Scolopender(Nassel) jenem Insekt, das in der Finsternis leuchtet (siehe ?. Athan. Kircher, üb. i. part. 5.Art. Magn. c. 6. § 1.), beim Löwen, bei Pferden, Stieren, Wölfen, Lämmern, Hunden,Füchsen, bei der Katze, der Hyäne, bei Vögeln, Fischen, Mäusen, Schlangen usw.(D. Tho. Barthol. lib. II. c. 2. et seqq.), unter denen von den übrigen die Johannes-würmchen (Lampyriden) auffallen (D. Petr. Joh. Faber in Pallad. Spag. cap. 17. p. m.165) und die Leuchtkäfer (d. Kircher in de Luce et Umbra L. I. c. 6) bei Pflanzen,wie beim Sternschwamm^ und beimbaara"'°, dann bei faulendem Holze, ebensobeim Schöpsenfleische, welches des Nachts gleich vielen Lampyriden leuchtet (Dn.Petr. Borell. Hist. et Obs. Medico. Phys. Cent. 1. Obs. 3), bei einem Edelftäulein vonschönster Gestalt, welches, wenn sie ihre durch einen Kamm zusammengehaltenen Haarelöste, Flammen, gleich am Himmel leuchtenden Sternen vom Haupte in den Schoßschüttelte. Joh. Nierenberg 1 .1. c. 7. Hist. Nat. peregr. bei der Bauchbinde eines Weibes,in der Baco Verulamius (de naturali et universali Philosophia) Funken sah, beimMeerwasser, welches starkes Licht ausströmt (Dn. Nicol. Papin. in tract. Galüco, de JaLumiere de Mer. et Dn. Monconys in T. I. Itin. Lusit, p. 13), bei Edelsteinen undGesteinen z. B. beim Karfunkel, welcher der vornehmste aller leuchtenden Edelsteine ist(Isid. üb. 16. cap. 13, Pün. üb. 2. c. 8. Anselm. Boet. Gemm. hist. üb. 2. c. 8.), obwohles sehr gelehrte Männer gibt, welche (mit schönklingenden Gründen) bestreiken, daß esKarfunkel und leuchtende Edelsteine gebe: (Boet de Boot. Gemm. et Lap. Hist. 1 . 2 . c. 8.Jon. de Laet. in Capite suo de Carbunculis et Rubinis. Museum Wormian, cap. 17.p. 103). Lies aber Benevenuto Celüni nel Arte del Gioiellare üb. I p. 10 beim Dia-

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