oder Licht-Magnet
seinem früheren Glänze im mindesten zu verlieren, dauerte dieser vielmehr gleich wiefrüher fort.
7. Ich nahm ihn nun heraus, trocknete ihn und ließ ihn im Verborgenen, damiter das erworbene Licht verliere; hierauf schloß ich ihn wieder auf die schon beschriebeneArt in ein Glas voll kalten Wassers, um über das Licht ins reine zu kommen; ichmeinte, er werde es aus der klaren Luft wieder anziehen. Und die Erwartungtäuschte mich nicht. Er nahm neuerlich sofort jenen Feuerglanz an, wie er zu seinpstegt, wenn er am kräftigsten ist; daher steht fest, daß die Kraft des kalten Wassersnicht genüge, um das in ihm verschlossene philosophische Feuer und den durch An-ziehung erworbenen Glanz zu löschen und zu hindern.
8. Wieder legte mein Phosphorus, nach diesen Versuchen zum früheren Zustandezurückkehrend, das Licht ab, von dem bisher so viel die Rede war. ^ ^;ch gab ihnnunmehr in einen heißen Backofen und wollte erproben, ob er sein Licht wieder er-langen werde. Und wirklich erlangte er es, und begann zu strahlen wie früher, wenn-gleich das Zimmer, in welchem ich ihn ausgesetzt hatte, ohne Licht war. _
9. Es drangt sich hier die Meinung auf, daß dieser ^lchtmagnet sich mcht nur anfremdem Licht erfreue, sondern daß er auch selbst durch eigenes Feuer leuchte. Abernur dann, wenn es durch ein anderes äußeres angeregt wird. , Etwa aus demselbenGrunde, aus dem glühendes Eisen durch in ihm enthaltenes Llcht leuchtet, aber nur,wenn es vom Feuer entzündet wird. So würde auch die Beleuchtung des Mondesnicht durch irgendeine Rückstrahlung, sondern durch Entzündung geschehen. _
xo. Um nun eine natürliche Erklärung dieses Lichtes zu geben, nehme rch an,daß die von der Sonne oder vom Feuer beleuchtete Luft mtt einem äußerst femmund zur Aufnahme des Lichtes besonders geeigneten Dunste ganzuch erfüllt lst.Denn das Liebt (hix) bkibt in der Helle (in lucido), dle Beleuchtung unxerxgeht vom Lichte (lux) aus. Licht (lux) ist in der Sonne, d:e Beleuchtung (lumen)in der Luft. Die Sonne ist leuchtend (lucidus), die Luft leuchtet (^minarus) odernach Paradoxon 7. Dn. Wirdig üb. 1. c. 7 find das Feuer, das Licht, das Leuchteneine geistige Substanz (spiritus). .... . , 0i ..
11 Daß daher in meinem Phosphorus das philosophische Feuer ohne Zweifel dieStelle eines Zentrums einnimmt und die Eigenschaft des,Magnetes erhält, es also nichtausbleiben kann, daß mit Rücksicht auf diese gegenseitige Übereinstimmung das rm Steineverschlossene Feuer jenes andere Feuer oder den Glanz raube und plötzlich an sich ziehe,den die strahlende Sonne und ebenso das Feuer aussendet, ausatmet und verbreitet.
ir. Ich bin überzeugt und habe mir fest vorgenommen zu prüfen, auf welcheWeise mit Hilfe dieses hermetischen Püoaphorna sehr zahlreiche wunderbare Dinge
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