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Quellenschriften zu den frühesten Anfängen der Photographie bis zum XVIII. Jahrhundert : mit fünf heliographischen Porträten, zwei Lichtdrucktitelblättern und diversem Buchschmuck / herausgegeben und mit Erläuterungen versehen von Hofrat Dr. Josef Maria Eder
Entstehung
Seite
149
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Von der Kraft, die das Licht durch sich selbst hat, usw.

als er dieses auseinanderfaltete und vom Glase wegnahm, eine große Menge dazwischen-liegenden Staubes, dessen Körnchen aus ganz kleinen Teilchen zusammengewachsensein mußten, die nach und nach durch die ganz engen Zwischenräume im Tuche sicheingeschlichen hatten; konnten nun diese, bei dem von ihm selbst vorgenommenen Ver-suche, das Tuch durchdringen, warum sollten sie nicht bei dem anderen durch dasPapier oder die anderen Verschlüsse der Flasche gedrungen sein? Deshalb war,wenn etwas das Wasser trübte, es nicht notwendig, die Ursache beim Lichte zu suchen;sie war bequemer von jenen Teilchen abzuleiten, die ich eben erwähnte. Da es nunnicht genügend klar war, daß irgend eine Materie durch das Licht in die Körper ein-geführt werde, und da andererseits, wenn dies nicht der Fall ist, nicht genügend zubegreifen ist, in welcher Weise das Licht die Phosphore schädige oder auch vernichte,schien nunmehr kein Grund zur Erklärung der Sache übrig zu sein. Denn was füreine Kraft war zu ersinnen, welche dem Lichte der Phosphore einen so großen Nachteilzufügt, der durch keine andere Kraft, nicht einmal durch den Zeitverlauf, der dochalles zu besiegen pflegt, getilgt werden kann, und welcher die anderen Eigenschaftennicht berührt und die Farben unversehrt bewahrt? Dazu kommt, daß manche Phos-phore sehr dicht und hart sind, so daß keine Kraft deren Gefüge ändern kann, sie wäredenn eine besonders gewaltige, nahezu unglaubliche; und ist sie so groß, warum solltesie nicht die Farbe schwächen? Gleichwohl verlor Beccarius nicht gänzlich den Mut.Er hoffte, daß jene Lehren, die er selbst über den Einfluß der Wärme auf die Phos-phore in einem früheren Bande unserer Kommentare dargestellt hatte", hieher übertragen,einiges Licht werden verbreiten können. Auch vertraute er, nicht alles sich selbst zu-schreibend, den Versuchen anderer, die sich später diesem Studium zuwenden würden,besonders wenn sie zahlreich sind und die Versuche oft wiederholen. Er meinte, diesenwerden vielleicht einmal die Ursachen offenbar werden, die wir heute nicht kennen.Lassen wir den nach Erkenntnis der Wahrheit begierigen Mann Hoffnung hegen.