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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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CLAYTON & SIIIJTTLEWOUTII, LINCOLN.

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Die Construetion von Mühlen für landwirtschaftliche/wecke hat m England eine hohe Stufe der Vollkommenheiterreicht, und wenn wir die neueren englischen Fabrikate dieserGattung betrachten, wie sie uns die Pariser Ausste]liin<r vorAugen fuhrt, so müssen wir uns gestehen, dass ein weitererh ortschritt m dieser Dichtung, was einfach zweckmässige Ein-richtung und oompen-diiisen Bau betrifft,kaum noch denkbar ist.

Die Mühlen von (,'i.ay-TON & SlIUTTLEWOllTIILincoln (England), de-ren Construetionen imGebiete des landwirth-schaftliohen Maschinen-baues fast ausnahmslosals Muster für ihre Spe-cialität zu betrachtensind, erhöhen diesescompendiöse Aeusserebis zur Eleganz. Aufeinem kreisförmigenUntergestell erhebensich vier Säulen, und

Noch weit schwieriger als im Bau der landwirthsehaftliehonMaschinen ist es heutzutage, bei der unendlichen Zahl der

diese tragen das Obertheil der Mahlgänge. Die Kraftübertragungiindet von einer horizontalen Welle aus, welche eine Riemen-scheibe trägt, vermit-telst eines konischenRäderpaares auf jedeneinzelnen Mahlgangstatt, deren eine grös-sere Anzahl hinterein-ander aufgestellt wer-den kann. Jeder der-selben kann von derWelle abgekuppelt wer-den und in B uhe bleiben,während die andernarbeiten. Die Maschineist auch vorzüglich fürden Export eingerich-tet, da der obere Tlieilauseinander genommenund bei der Verschif-fung in einem kleinenRaum verpackt werdenkann. Dabei ist dieganze Construetion derMühle so einfach, dassbeim Aufstellen am Be-stimmungsort keiner-lei Schwierigkeiten ent-stehen können. Sindmehrere Mahlgängevereinigt, so liegen dieWinkelräder von immerje zwei Gängen so zurWelle, dass der ein-seitige Druck des einendurch den des andernIlolzzälinen versehen sind,

Concurrenten im Dampfmaseliinenbau etwas Hervorragendeszu leisten und damit specielles Interesse zu erwecken. Dennoch

ist auch dieses der Fir-ma ('.layton & Shuttle-worth durch ihre sta-bile Dampfmaschinemit horizontalem Cy-linder gelungen. Dasl’rincip dieser Dampf-maschine beruht aufd irecter Uebertragungder Bewegung, was dieganze Anordnung ver-einfacht, indem es dieAnzahl der arbeitendenTlieile vermindert, die-selben compacter unddeshalb dauerhaftermacht, als es bei vielenstabilen Dampfmaschi-nen anderer Construe-tion der Fall ist. DieMaschine ist ohne Con-densation eingerichtetund ruht auf einerFimdamentplatte, de-ren untere Seite ab-gehobelt ist und somitdie Montage wesentlicherleichtert. Auch dasSchwungrad ist abge-dreht, damit man einenTreibriemen auflegenkann. Uebcrliaupt istdie ganze Maschine mitbesonderer Rücksicht auf Materialersparniss, Leistungsfähig-keit und Einfachheit eonstruirt.

aufgehoben wird, und da die Räder mitarbeiten sie fast ohne Geräusch.

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denselben abgeleiteten und speziell auf den Maschinenbau be-züglichen Disciplinen die sicherste Grundlage, einer rationellenConstruetion bildet. Es ist überraschend, wie leicht sich mitHülfe dieses Verständnisses die anfänglich unbegreiflichen Er-scheinungen erklären und wie deutlich oft der engste Zusammen-hang da zu Tage tritt, wo man ihn am wenigsten erwartethätte. Die Erfahrung hat den Menschen gelehrt, dass jederKörper, der sich selbst überlassen ohne Stützpunkt bleibt., zurErde fällt und dass niemand das Gesetz der Schwere ungestraft

ausser Augen setzt. Achnliche Erfahrungen macht man beimMaschinenbau. Die dem Menschen dienstbar gewordenen Natur-kräfte bleiben in ihren Wirkungen unantastbar, und jede Nicht-beachtung der sie beherrschenden Gesetze rächt sich uniiach-sichtlich. In der Maschinenhalle gibt es wie in der Naturkeinen Zufall, dieselben Ursachen bringen unabänderlich die-selben Wirkungen hervor. Jode Art der Betriebsstörung lässtsich daher auf die Nichtbeachtung irgendeines Naturgesetzeszurückführen.

PARISER WELTAUSSTELLUNG. II.

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