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.T. COPPARD, BIRMINGHAM. — T. WOLSTENCROFT & CO., LONDON.
Zwei kleinereHauswirth-schaftsma-Bchinen sindin den oberenFiguren dieserSeite abgebil-det. Die erste,eine Fl ei sch -h ackma-scliine vonJ. Coppard inBirmingham,die an jedenTisch ange-schraubt wer-den kann, be-steht auseinem ein-fachen cylindrischenBehälter mit Deckel,in welchen eine mitschraubenförmigenMessern besetzte Welleeingelegt ist. Durcheine Kurbel, oder beigrösseren derartigenMaschinen durchRiemen und Riemen-scheibe , wird dieseWelle in Umdrehungversetzt. Die Messerzerschneiden alsdanndas von oben durcheinen Trichter zuge-führte Fleisch undschieben es nach links,wo es fein zerhacktaus einer Rohrmün-dung heraustritt. —Die zweite Figurgibt die Ansicht derWasch- und W ring-mascliine „Empire“von T. Wolsten-cropt & Co., London.Bei derselben sind imWaschfass dicht überdem Wasser drei Wal-zen im Dreieck ge-lagert, eine obere ge-riffelte und zwei unteremit glatter Oberfläche.Ueber alle drei ist einendloses Tuch geführtund über der oberenliegt eine zweite ge-riffelte Walze. Indemletztere gedreht wird,geht das schmutzigeZeug aus dem mit Sodaversetzten Wasserzwischen den Walzenhindurch, sowie aufder andern Seite wie-der in das Wasser hin-unter. Durch Wieder-holung dieses Vor-ganges wird die Wäsch egereinigt. Die an demWaschfass befestigteWringmaschine ist vonder gewöhnlichen be-kannten Einrichtung.
A. RIIvKERS, ST. DENIS.
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Die Con-struction deruntenstehendabgebildetenkleinenDampfma-schine vonA. Rikkers,St. Denis, be-ruht auf demPrincip,Kesselund Maschinevoneinanderunabhängig zumachen, beideaber doch zueinem einheit-lichen undmöglichst ein-fachen Ganzen zu ver-einigen. Diese Auf-gabe ist bei der inRede stehenden Ma-schine dadurch gelöst,dass Kessel und Dampf-maschine auf ein Fun-dament gestellt, imübrigen aber nur durchdas Dampfrohr mit-einander verbundensind, somit die durchdie Hitze verursachteLängenausdehnung desKessels auch keinenschädlichen Einflussauf die Maschine aus-iiben kann. Das fürden Kessel nöthigeWasser wird in einem,unter demselben lie-genden Behälter vondem der Maschine ent-strömenden Dampfevorgewärmt. Der Cy-linder der Dampfma-schine steht oben aufeinem gusseisernenBock, in welchem dieFührungen für denKreuzkopf der Kolben-stange, sowie ein Lagerfür die Schwungrad-welle angebracht sind.Die Steuerung der Ma-schine ist auf die denk-bar einfachste Weisefür Expansion einge-richtet, die vom Regu-lator selbstthätig be-einflusst wird.
Was diese Dampf-maschine besondersvon andern Construc-tionen unterscheidet,ist das Fehlen einerKurbelstange, indemdurch den in der Figurmit P bezeichnetenGleitrahmen, wie mandies oft bei Dampfpum-pen findet, die Kolben-stange direct mit demKurbelzapfen in Ver-bindung gesetzt ist.
IV.
Das Marktfertigmachen des Getreides.
Ehe wir zur Besprechung der unter diesem Titel zusammen-gefassten Operationen übergehen, müssen wir einen Augenblickbei der Betrachtung der Motoren verweilen, welche für denLandwirtli immer mehr an Bedeutung gewinnen. Werden auchnoch heute viele Dreschmaschinen mit Göpel eonstruirt undauch noch solche für Handbetrieb gebaut, so ist doch für
grössere Wirthschaften fast allgemein der Dampfbetrieb in Ge-brauch gekommen. Dieselben Arten von Betriebsmaschinenwerden für jeden einzelnen Zweig der Dampfcultur verwendet,und zwar stehen fast ausschliesslich Locomobilen und diesogenannten Strassenlocomoti ven in Gebrauch, die für denDampfpflug so gut wie für Drescli-, Futterschneidemaschinen u. a.benutzt werden können. Stationäre Maschinen, die für dasSchneiden von Häcksel und ähnliche Arbeiten aufgestellt werden,dürften nur für ganz grosse Landgüter rentabel sein.