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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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GWYNNE & CO., LONDON.

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In Gasanstalten, chemischen Fabriken und

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ähnlichen Etablissementszum Absaugen der Gaseoder auch der schlech-ten Luft der Exhau-storen, einer Gattungvon Maschinen, die ent-weder wie Ventilatorenconstruirt sind oder wiedie sogenannten Rota-tionspumpen bei ihrerRotation luftleere Kam-mern erzeugen und da-durch die fortzuschaffen-den Gase oder die Luftansaugen und fort-drücken. Zwei solcheExhaustoren, vonGwynne & Co., London,gebaut, zeigen die bei-den oberen Figuren.Bei der ersteren ist dieEinrichtung so getroffen,dass der von einerTransmission hergelei-tete Riemen den Ex-haustor betreibt, wäh-rend für den in der zwei-ten Figur dargestelltenExhaustor eine eigeneDampfmaschine die Be-triebskraft liefert.

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J. HOPKINSON & CO., IIUDDERSFIELD.

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Die nebenstehende Abbildung zeigt die Com-bination zweier Sicherheits - Controlapparate fürDampfkesselbetrieb von J. IIopkinson & Co., Hun-deksfield, England. Es sind dies ein Sicher-heitsventil und eine Vorrichtung zum An-zeigen des zu niedrigen Wasser Standesim Kessel. Ersteres hat folgende Einrichtung:Durch das auf den Kessel gesetzte Rohrende Asteht dessen Inneres mit der äusseren Luft in Ver-bindung. B, durch das Gewicht C belastet, ver-sperrt aber diesen Ausweg. Ferner ist an demBügel D ein Hebel E aufgehängt, an dessen einemEnde sich ein festes Gewicht G, an dem andernEnde ein mit Quecksilber gefülltes Gefäss II be-findet. Wird der Dampfdruck zu gross, so steigtdas Quecksilber durch das Rohr K nach L, Hwird erleichtert, G bekommt das Uebergewichtund öffnet mittelst der Spitzen X, der Scheibe 0und Stange .T dem Dampfe einen Ausweg. — Sinktdas Wasser und mit diesem der Schwimmer F zutief, so hebt sieh das linksseitige Ende des auchau D gehängten Hebels P, worauf B ebenso wievorher gehoben wird. Der ausströmende Dampfmacht in beiden Fällen auf die Gefahr aufmerksam.

Indem wir davon absehen, näher auf die Construction derLocomobilen einzugehen, führen wir nur die Hauptsachen an.Vor allen Dingen ist es nöthig, dass die mit dem Kessel undallen nothwendigen Betriebstheilen auf einem gut eonstruirtenWagen montirto Dampfmaschine möglichst einfach und com-pendiös angeordnet ist. Ferner gehören zu den ersten Er-fordernissen einer gut fnnotionirenden Locomobile em ge-ringer Consum an Brennmaterial und die Möglichkeit, die ganze

Maschine leicht zu transportiren und zu bedienen. Da das Eineleicht durch das Andere beeinträchtigt, d. h. Brcnnmaterial-ersparniss auf Kosten der Transportfähigkeit erzielt wird undumgekehrt, haben die Constructeure in dieser Richtung immernoch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Leichter ist es, derFeuersgefahr, welche in frühem Zeiten als ein kaum zu besei-tigender Uebelstand im Gefolge des landwirthschaftlichen Dampf-betriebes galt, vorzubeugen, und die mannichfaltig eonstruirten

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