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Bad Gastein / nach den neuesten Hilfquellen bearb. von Carl Gager
Entstehung
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Historische Uebersicht.

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Jahre 1401 seine Besitzungen dem Erzstifte von Salzburg,welches somit in den Vollbesitz des Gasteinerthales trat.

Im Jahre 1389 entstand die Kirche St. Nicolaus amBadberge in Gastein . Man vermuthet, dass die FamilieFramminger, die wahrscheinlich auf dem Grabenwirthshauseansässig war, mit ihren Verwandten gemeinsam diese Kircheerbaut habe. Das Familienwappen der Framminger mitallen Wappenschildern der Verwandten befindet sich in dergenannten Kirche unter der Kanzel eingemauert.

Im XV. Jahrhundert stand der Bergbau in seiner höch-sten Blüte, und wir finden unter den Unternehmern dieNamen Strochner, Weitmoser, Zotten von Bäreneck, Strasser,Wolkensteiner, Khevenmüller, Paumgartner, Fugger, Welseru. S. W. Mitte des XV. Jahrhunderts waren die reichstenKaufleute hier die Strochner. Conrad Strochner gründeteim Jahre 1489 durch eine Stiftung von 2600 rheinischenGulden das Armenbadspital in Wildbad- Gastein , welches anStelle des alten Mitterbades erbaut wurde und bis zumJahre 1892 dort bestand. Heute prangt ebendort der Ga-steiner Hof". Eine alte Gedenktafel rechts neben dem un-teren Thore des Hôtel, Gasteiner Hof" erinnert uns an dieseStiftung. Marmorne Grabsteine der Strochner befinden sichin der Pfarrkirche zu Hofgastein .

Die Weitmoser waren um d. J. 1492 eine der wohl-habensten und einflussreichsten Familien; sie betrieben aus-gedehnten Bergbau.

Zu Ende des XV. oder Anfang des XVI. Jahrhundertsnahm der Bergbau unter dem Erzbischof Leonhard einennoch bedeutenderen Aufschwung. Eine die Krone" ge-nannte Berggrube in Gastein soll damals allein jährlichmehrere tausend Ducaten abgeworfen haben.

Im Jahre 1494 oder 1509 wurde vom Baumeister VeitMair von Beckstein das Haus am Mittereck erbaut, welchesam Platze des heutigen Neubaues des Hôtels Straubingerstand. Die Holzconstruction des ersten Stockes dieses