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Lage, Klima, metereologische Daten.
sich besonders im Herbst und im Winter auch in Gastein fühlbar und übt einen nicht unwesentlichen erschlaffendenEinfluss auf Kranke mit nicht widerstandsfähigem, labilenNervensystem aus. Die Föhnerscheinungen lassen sich ausdem Verhalten der absteigenden Luftströme erklären, diedann entstehen, wenn an der Nord- oder Südseite des Ge-birges Depressionen liegen, welche die über dem Gebirgelagernde Luft ansaugen und zum Abstieg bringen. Durchdiesen Abstieg von der Höhe wird die Luft verdichtet underwärmt sich um 10 auf je 100 m Abstieg; deshalb wirktdieser absteigende Luftstrom als warmer Wind.
Gewitter, vorwiegend im Juli und August, sind inGastein selten, von kurzer Dauer und ohne hervorragendeHeftigkeit; sie entladen sich meistens in den Nachmittags-stunden; Blitz und Hagelschläge sind äusserst selten. Mannimmt an, dass die Gebirgsluft höhere Grade positiverElektricität besitze, und dieser Umstand soll auf das all-gemeine Wohlbefinden, auf die Energie des Nervensystemseinen günstigen Effekt ausüben.
Was den Ozongehalt der Gasteiner Luft anbelangt, sosind die Daten in Folge der bisher bekannten, unsicherenMessmethoden nicht zuverlässig, und es soll hier blos con-statiert werden, dass die Ozonmenge hierorts hoch ist.Uebrigens ist eine besondere hygienische Bedeutung desOzons bis jetzt noch nicht sicher nachgewiesen.
Nur in dem Sinne hat eine ozonreiche Luft Bedeutung,dass sie von Verunreinigungen frei ist; schlechte Luft be-sitzt eben kein Ozon. Speziell in den Waldungen ist derOzongehalt der Luft ein hoher ein Beweis für die Rein-heit der Waldluft.
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Rings um den Kurort gibt es Waldungen, welche einenbesonders günstigen Einfluss auf die hygienischen und kli-matischen Verhältnisse ausüben, indem die Luftfeuchtigkeitdadurch vermindert und die Luft in Folge der Wärme-bindung kühler erhalten wird. Die Waldungen halten den