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Bad Gastein / nach den neuesten Hilfquellen bearb. von Carl Gager
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Naturgeschichtliches.

im Gasteinerthal bis zur Mündung des Anger- und Kötschach-thales und ist hier von einem Complex grünen und grauenSchiefers umlagert.

Die Zusammensetzung des Centralgneises ist verschie-den; Feldspath und Quarz sind darin feinkörnig und inniggemengt, der Glimmer ist vorherrschend schwarz, bräun-lich und gleichmässig verteilt.

Stellenweise findet man Chloritglimmer, wie auch denAmphibol.

Die Centralmasse des Ankogls besteht aus körnigemund porphyrartigem Gneis, in welch' letzterem unregel-mässige Blättchen von schwarzem selten weissem

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Glimmer in einer weissen Masse von Quarz und Feldspath zerstreut sich vorfinden.

Der Rathhausberg hat grünen Gneis, in welchem Feld-spath und Quarz in verschiedener Anordnung vorkommen:der grüne Gneis wird mitunter weisssteinähnlich. DieGneismasse des Hochnarrs ist der des Ankogls verwandt;nur ist hier die Schieferform vorherrschend.

Zur Centralmasse des Gneises gehören noch die Ein-lagerungen von Glimmerschiefer, Amphibolgneis, Amphibol-schiefer und körnigem Kalk.

Durchzogen ist der Gneis der Centralkette von quarz-haltigen Gneisgängen, wie auch von weissen, roten undblaugrauen Quarzgängen, die oft über 1 m breit sind; derrote Quarz enthält Gold. Seltener sind die Granitgänge,welche meistens gediegenes Gold führen. Ueberdies gibtes noch Feldspathgänge, Kalkspathadern, Bleiglanz, Eisen-,Kupfer- und Arsenkies ohne besondere Bedeutung; auchfindet man Thon- und Chlorschiefergänge.

Der Gold- und Silbergehalt der Gneis- und Quarzgängeim Centralgneis ändert sich beim Uebergange in die Schiefer-hülle, wo sich das Gold ganz verliert, der silberhaltigeBleiglanz aber vorherrschend wird. Den Centralgneis um-gibt nach allen Richtungen die Schieferhülle, welche