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Bad Gastein / nach den neuesten Hilfquellen bearb. von Carl Gager
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Gasteins Thermalquellen.

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welchen das Meteorwasser, das Schmelzwasser der Gletscherund zugegeben das Condensationswasser des Erd-inneren Wasserdampfes sich sammelt und erwärmt, re-spective condensirt und abkühlt.

Die Beimengung von Gletscherwasser soll auch denThermen die charakteristische blaugrüne Farbe verleihen.Uebrigens ist es bekannt, dass das durch die Längsachseeiner mit destilliertem Wasser gefüllten Glasröhre( von 1 mLänge) fallende Licht auf ein vorgehaltenes Blatt weissenPapieres einen blaugrünen Schein wirft; also diese Farbeist auch dem destilliertem Wasser eigen.

Nicht allein hieraus, sondern aus der Reinheit desGasteiner Thalwassers lässt sich folgern, dass es als einnatürlich destilliertes oder, wenn wir wollen, natürlich fil-triertes und erwärmtes Wasser betrachtet werden kann, inwelchem die geringen fixen Bestandteile auf ihre Molecule,auf einzelnen Ione verteilt dissociiert

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sind.

Hieraus erklären sich nicht allein des Ga-steiner Thermalwassers erhöhte Lösungsfähigkeitund die nachgewiesene erhöhte Leitungsfähigkeitfür elektrische Ströme, sondern auch die den, imThermalwasser enthaltenen, Ionen innewohnendenimmensen elektrischen Spannungen.

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Wie wir aus der geologischen Gestaltung des GasteinerThales wissen, besteht das Reichebengebirge der Haupt-masse nach aus quarzreichem Gneis mit Gerölle umgeben.Erwähnten Gebirges Badberg" genannter Teil ist die Stelle,wo alle Gasteiner Thermalquellen 23 an der Zahl-teils direct aus dem Gneis hervorsprudeln und teils durchGeröll sich Bahn brechen, ihren Segen über Gastein spen-dend. Zwanzig der warmen Quellen befinden sich amrechten Ufer der Ache, von denen die sogen. Wasserfall-quelle( Eigentum Straubinger's) am rechtsseitigen Randedər mittleren Cascade des grossen Gasteiner Wasserfallesober der Steinbrücke, von schäumenden Fluten umspült,