Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1449-1450
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, 9 ^EILSBERGER HEIMBURG

nach den 7 Buß-Psalmen ; frommer^âenx^^îrnd andere mehr; wie auch durch seine* etî, tenf e ^sir-Gaben hat er sich allenthalben sehrTracht. Zuletzt wolte er noch eine voll-st tijjJ pommerische Chronic heraus geben, wozu er^>!>dag Gingen Unkosten viel Kupfer stechen lassen,“r st4r(j 3< l u ^ e Wercke im Manuskript fertig gemacht.de»> ^ darüber an grossen Stein-Schmertzen'25 Oktober, im 6zten Jahr zu Stargard.

(Friedrich) , ein Philologus, vonMqdgg ^ in Preussen bürtig, ward i6n allda Ar-5 >e, 1614 Professor dergriechifchenSpra-

Professor der Rede-Kunst

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-Kunst, wie auch in eben

../^.^hre Ertz-Pricster zu Bartcnstein, schriebsolianne Baprista non Eremira, und starb( Atn °ld.

fHrtn ' eitt deutscher Jesuit von Bischoffsheim,l?^Jab^ 97 , lehrte die Philosophie und Theologie,7'i1 ftifj' ward darauf Prediger an der Metropo-d Cölln, und starb daselbst den 13 Oct.

^btschîs^b hat ausser andern kleinen Schrifften inà ^ de^^^che von ihm : Regel ves wahre»Glau-sich XNftyfcc Theodosius gebraucht hat,i, be n , f n Glauben, vorn ketzerischen ;u untcr-Ijd^ eine Leich-Predigt auf den Ertzbischoff

( VjJ Ul ' ÍÌ€ » zu Colln, Ferdinanden. AI.d Christoph ), gab 1644 vinculum

(hl ttC8 6ip l’a ni> des innerlichen und ausierlichen<ii>, ’^u . sie« der Gläubigen im neuen Testament,

i> 8 heraus.

(Gregorius), ein Doktor Juris, ge-kn äu Z>ap/^Hburg, verwaltete das Anik eines Syn-lj?silis >„ ^>erg zo Jahr, widersetzte sich auf demk^i^l der Gewalt des Pabstes nachdrück-ttßh un>! ^45 9 aufder Versammlung zuMankua

^7 Gesandter Sigismundi Ertz-Hcrtzogsa»»" d. dahin, daß die Deutschen eine starckeh.^chx,,, °a dir Lurchen in das Feld zu stellen w*sich auch durch seine Beredsamkeit sehrÄei, Zeuchret er dadurch des Pabst piill Wi-»qi ^ tr *>«» h n sich »och mehr reitzete; dessen ohnge-í«ncî ° en Händeln Sigismundi mit dem Cardi-jisIrs ^ Rechte wider die Gewalt des

P^YNtz g,s 3 sintke. Als er von dcmErtzbischoffeih^'e big ward, in seinem Nahmen bey dembes ltzsisi nickV^bsiätigung anzusuchen, wollte solcherkr»anders ertheilen, bis er im Nahmeniv,„, îchwôreer, und seineNachfolgerwol-

ì^bgd./^^nde niemahls anders als mit Ein-!ssea, Jss^dstcs zusammen rüsten. Als er sichd»y 1 in den behertzt widersetzte, ward er

Sw* den, © slUn gethan, und gicng nach Böhmen,sîchMlqgx„ ^îlige George podiebrad mit feinen8bi >/ ei Heii, (&§ utf Dienste leistete. Er vertheidigteCt Dinql ^^ben an den Rath zu Würyburg we-^ ' die ihn, von päbstlieher Seite zur Last

HEIMBURGER HEIMREICH 1450

gdeget wurden, und begab sich, nachdem sich der Zu-stand in Böhmen geändert, nach Dreßden. SixtusIV löstte 1472 den Bann auf, und in eben diesemJahre starb Heünburg. Seine Schrifften sind ad-monitio de injustis usurpationibus Paparum , so inGoldaßi monarchia stehet; appellatio duplex Sigis-mundi Ducis, & proprio nomine ab excommunica-tione Pii II ad Concilium generale, welche IN demBuche Antilogia Papa betitelt, unb ztl Basel 1555 in 8gedruckt worden,wie auch eine Apologie wider Theos.Lälium und Veit. Lufauum, die in Goldaßi monarch.Imp. befindlich, welche Schrifften, wiewohl nicht allezu Franckfurt 1608 in 4 zusammen gedruckt worden.Herr Joh. Ar». BaUenstäsr hat 1737 zu Helmstädtvitse Gregorii de Heiniburg brevem narrationemheraus gegeben. Pant. Ad. Fa.

HEIMBURGER (Daniel), ein lutherischer Theolo-gus, gebohren 1606 zu Qvedlinburg. Seine Vor-fahren hatten in die 200 Jahr das Schultheissen-oder Heimbürger-Amt zu Grafen-Tonna verwaltet,und wurden daher die Heimbürger genannt, da siesonst Marhold gcheissen. Er studirtc zu Helmstädt,wurde Rector zu Roßleben, 1634 Prediger, 1647Hofprcdiger, und i6;6 Euperinkendens zu Qvedlin-burg, schrieb das himmlische Jerusalem; Glaubcns-prüfnng ; Lebens - Prüfung ; auserlesene Leichen-Predigten rc. unb starb 1661 den 22 Nov. Leserinin memoriis antistitum quedlensium.

HEI AI ERICHS de Campo, siehe Campen.

HEIMO, siehe Hayrno.

HEIMREICH (Joh.);, ein lutherischer Theologus,gebohren 1585 zu Fkensburg, wo sein Vater -Henr.Johannis Pastor zu S.Nicolai war. Er studirte aufverschiedenen deutschen Universitäten, ward i6n zuTrindermarsen, 1639 aberzuPilworm in NordstrandPfarrer und zugleich seit 1637 kirchlicher Eommissa-rius dieser Insel, auch seit 1638 Probst, schrieb apolo-giam Ulyíîìs ; hinterließ auch verschiedenes im Manu-skript, und starb den z Nov. 1664, schier 8c>Jahr alt.Mol.

HEIM REICH (Joh,), ein Medikus unb Philologus,stammte aus dem in Dännemarck bekannten heimrei-chifchen Geschlechte her, aus welchem Lande sich seinVater zur Zeit des gOjährigen Krieges nach Deutsch-land gewendet, und sich zu Schwambach, einem Dor-fe des Amts Tanne am Rhöngebirge niedergelassen,allwo dieser Heimreich 1676,25 Jan. gebohren wur-de. Er studirte zu Smalkaldcu, gicng 1694 nach Je-na, wurde daselbst 1697 Magister, lehrte hierauf mitgrossem Applausu, wurde 1720 Licentiatus Medicin«,wendete sich ferner nach Eisenach, allwo er eine starckeund glückliche Prach, kriegte, wurde 1705 DoctorMedicina, und 1715 Professor Medicina, Phvstccsund der orientalischen Sprachen, wie auch Bibliothe-carius zu Coburg. Er schrieb Prodromum gramma-ticae hebrseae facilioris ; Catonem aniliter contradi-centem; Disl! de chylificarione ; de sanguificatione ;

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