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Des ersten Theils erstes Eapitel
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ausdufften, und zu den Nerven der Naseeindringen. Man siehet dieses an denCör-;pern, welche keinen Geruch haben,weil siekeine LKuvia von sich geben;Wennsie aberangezündet, und in Rauch verwandeltwerden, sehr ftarck riechen. Bey dem Ge-schmack werden dieNerven und Musculen,von den Saltzen und andern empfindlichenTheilgen,die in denjenigen, so mangenies-set, verborgen sind,berühret, und daselbstdurch die Bewegung der Zahne mdZun-ge, ieder in Munde enthaltenen Feuchtig-keit völlig aufgelöset, und durch denesn-ilder Kehle in denMagen geleitet; Zu diesenEnde ist auch die Zunge mit lubülenNer- |ven und kleinen Musculen versehn, daß siesich,wie eineSchlange,fast mit einer unbe-schreiblichen Geschwindigkeit und Schlü-pfrigkeit herum beweget. Bey demGefüh-le werden die indem gantzen menschlichenLeibe ausgebreiteten Muleulen und Ner-ven von den Theilen der körperlichen Sa-chen berühret, und dem Gehirn wird da-von eine Empfindung eingedruckt.
§.4. Das Hertz hat mit einem pewemomobiü eine gleiche Beschaffenheit, sinte-mahl es durch seine fortwährende Bewe-gung die circulation des Blutes,von demunser Leben dependiit, befördert. DieAdern sind diejenigen Gefäße, durch wel-che die fortwährende Bewegung des Blu-tes von dem Hertzen zu allen Theilen desLeibes fortgeschickt wird, und auch vonden Theilen hinwiederum durch die Adernzu dem Hertzen zurück fliesset. Alle Theildes menschlichen Leibes, so wohl in Anse-hung seiner innerlichen als ausserlichenTheile,stellen diekunclamenta derMeclianiound die gehörige kroportionenchie sie gegeneinander haben sollen,»ccurst vor. Etwaserstaunenswürdiges ist wohl die Wunder-bahre Bildung eines Menschen in Mut-terleibe ,M die unförmliche Masse, welchezwischen den Mastdarm und der Blase lie-get,und also den Hochmüthigen gute Gele-genheit zur Demuth geben könte,nach eini-genMonathen belebet,gebildet,erwärmet,und durch mancherley wunderbahre Zu-gänge ernähret wird, biß endlich das Kindzu seiner Zeit aus der Finsterniß an dasLicht,und aus der kleinen Welt,die ihn ein-geschlossen hielte, in die grosse gestelletwird,allwo er sein mühseliges Leben mitJammer und Weinen anfängt.
§. 5. Aus demUnterschied derGesichter,so daß kein eintziger Mensch einem andernin allen Stücken gleichet,kan man auchAn -1
laß nehmen, die Weißheu des Sa-opftrszu bewundern; Was würden doch nicht in 1,dem menschlichen Leben vor tausenderley qUnordnungen entstehen, wenn ein Mensch Jdem andern völlig ähnlichte ? Wenn ande^ jre Bösewichter grosse Verbrechen begatt- ;gen, und sich nachgehends mit der Flucht <lalvirt hätten,so würden offters andereUtt- j
schuldige an jener Stelle eingezogen und j
hingenchtetwerden. DieEhegatten wür- 1
den nicht selten von manchen bösen Leuten/ sjdie sie vor ihre Ehegatten ansehen würden/ ^
hintergangen werden. Was vor Betrüb kiger wurden sich nach den Absterben der jjEltern und anderer Anverwandten biß- ^
weilen angeben, die sich der Erbschafften nwürden anmassen wollen,wenn die rechts x\
mäßigen Erben etwa abwesend wären? f c
Manche feindselige und rachgierige rx
müther würden die Unrechten schimpffea- x,
verfolgen, hauen, oder wohl gar um das ^Leben bringen,und was weiter vor in cov h,
venicntien hieraus erwachsen würden,dtt di
der liebreiche GOtt alle hiedurch aW* wwandt,daß er einen jeden Menschen in %
Gesichte besondere Merckmahle eüM b«
druckt; Dadurch er,wenn man ihn eigen v tf
lich betrachtet,von allen andern untersag st
den werden kan.' E
§.6. Die Natur hat durch die BiM^es Menschen erweisen wollen, daß er Mfriede und zur Freundschafft geboMind nicht zu anderer Ruin und Beschuhung. Die unvernünfftigen Thiere ¥en entweder Hörner und Geweyhe,Zähne und Fänge, zum beissen und zure"m, oder scharffe Klauen und Tatzen, Ändere Thiere zu besthadigen, oder vonbzubalten, oder sind noch mit andel'Waffen versehen; allein die vernünffE
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en führen sollen. Gleichwie aber ^Zoßheit der Menschen in andern StN^on der göttlichen Intention abgehet, C,uch in diesen,wie die tägliche und bE.! Erfahrung ausweißt, so daß sich y>rniaen und rackmieriaen Leuten aa.»
lden Wesen angetroffen wird, zu^
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