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andern aber ersetzt dre List, was derEtarcke abgehet. ., „
§.7. Dec Termin des menschüchenLe-bens erstreckte sich zu den Zeiten veraltenPatriarchen aufetllche hundertJahre,wlefiechigen Bibel-Lesern bekandt ist. Die Ur-
sackM hievon sind mancherley, theüs weck
M Natur damahls noch in ihrer völligenGeäfft und Starcke war, theils und vor-nehmlich aber, weil sich die Menschen da-Wls mehr der Mäßigkeit beflissen, undÄ lo in sich hinein ftürmeten. ZuRw-ns Zeiten hieß es allbereits: Unser Lebenfahret siebenzig Jahr und wenns hochkommt,sosinds achtzig, undwenn eskost-"ch,so ists doch nur Mühe und Arbett ge-wesen. Nach dem gegenwärtigen Verlauflochte eswohlheiffen, unser Leben wah-^t.lunfzig Jahr und wenn es hochkommt
wllnds sechtzia. Es ist zwar an dem,daßwan in den heutigen Zeiten hin und wiederLeute antrifft, die ihr Leben biß auf7°, soist wohl auch biß aus 9o, lo °f nnd nochdrüber erstreiken,es sindaber dieses gewlkdie allerweniaKen, dem die allermeiste,,^verden in den jungen Jahren zu ehren^«en, versammlet. Zu dem knrtzm Le-den pfleget mancherley mit zu wurcken,M die Unmäßigkeit der meisten Men-gen,dies,ch j>, fressen und SauffenmderReichest und midi Penii nndnben. die 9 lb^
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lm, und stets etwas dabey zu naschen ha-ben. Je mehr sich dieKindheit der Jugendnähert, je mehr entziehet sie sich mancher-ley kindischen Spielen und Ergetzlichkei-ten. Nach Verfliessung dieses kerloäifangt sich dieJugend an, und dauert biß indas fünf und zwantzigste oder dreißigsteJahr. Dieses Alter verlacht die Thor-heiten der kindischen Jahre und meynet anwichtigen.Dingen sein Vergnügen zu fin-den. Nunmehro nimt der Verstand, aberauch zugleich die Boßheit zu. Die Jüng-linge fangen an sich zu einer gewissen Le-bens-Art,die sie nach lhren Umständen vorI die bequemste achten,zu xrLxa»ren,sie faß»sendasjenige,was ihnen vorgestellt und ge<zeigt wird, besser als die Kinder, sie lernenmancherley Wahrheiten beurtheilen, undj was gut oder schädlich sey,erkennen;folgen,jedoch mehrentheils den Zug ihrer bösenLust. Sie preisen sich vor glücklich, wennsie mit ältern Leuten als sie sind, umgehensollen, und lassen sich keine Unkosten dau-ren, wenn sie m ihren Gesellschaften sind,weil sie sich überhaupt daraus eine Ehremachen, obgleich die ältern an Tugendenund Gelehrsamkeit eben nicht exceUirm.Die jungen Leute sind insgemein allzuoftfenhertzig und haben gar viel Confidemm,denn sie haben dieBoßheit der Welt nochnicht recht erkennen lernen, biß sie endlichdas Lehr-Geld nach und nach bezahlen undmit Schaden lernen klug werden. Sie sindfteygebig,denn sie wissen noch nicht, wieschwer und sauer das Geld in der Welt zuverdienen,sie lieben die Gesellschaften,dasSchmausen,Tantzen,alle Arten der viver-tissemen 5 ,insonderheit aber die fleischlichenLüste.
§.9. Nachdem sie nun ihre Jahre mitLustbarkeiten zurückgelegt, und die Eitel-keit, auch wohl die Schändlichkeit, die ins-gemein darunter verborgen lieget, bey sicherkandtsso dichomrensiedie mänlichenJah-re zu einer mehrern Ernsthaftigkeit, undzu einer klugen Conduite. Sie nehmenwahr,wie das Geld sich so gar geschwindeausgiebt, und wie langsam es sich sammle»läst, sie sehen auch hm und wieder so viektraurigeExempel um sich herum,daß man-che Leute in ihren hohen AlterNoth leiden;Also gehen sie in sich, und stellen ihre Sa-chen gantz anders an. Sie verlassen all-sachte ihr Schmausen, Gesellschaften, diesie zu mancherley unnöthigen Ausgabe»überreden helfen,und sxpliciren sich destoschärfer auf ihre Berufs-Arbeit. SitzA 2 fthm