Von dem betenden Soldaten.
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ho,, deinen Beystand inZweifelzie-
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WuSS? n luit meiner Hoffnung,Glau-kCmnmim beständig bey dirver-vsühre mich selbst an wieder unsere^^'^chte meine Anschläge,stärcke mei-wende allsZaghaffcigkeit, re-\^ftti Schwerd, vertheidige meinenZch M beschütze mich vom Anfang bißCtz Ae auf meines Berufes Wegen.
bey angehender Action ein all-kii,U3er Helfer, ein gewaltiger Erretter,^MrerGnaden-Schutz,und eine star-E^rsicht in allen Nöthen. Laß michtz anvertraute Volckzu rechter ZeitOrdnung wohl anführen, meinmit aller Vorsichtigkeit ver-- ^ ßn bey vorkommender Action tapferHcit I?3lich handeln,und zu allerZeit luei-tk^Akerhabenden ein solch rühmlich E-Zehen, wie es einen rechtschaffenen
Qffj^rt. Daneben laß auch alle meineMhim und Gemeinden bey mir treu-jW?Ukn, ihre Arme ritterlich streiten,ihrtt„ vJW Leben für deineEhre geringe ach-lcjk^ohne höchftdringende Noth vonDelle zurück weichen. Im Ge-fejj gib unsern Wiederwärtigen einMLtt'tz, einen verzagten Sinn, einenm MnWillen, einen schädlichen Vor-si^,,^stürtze sie selbst in die Gruben,dieHe^gkgraben haben. Ach HERR, dutetAb derer,die auf dich hoffen,und Er-lisch. die dir vertrauen,laß mich doch
todt oder gefangen, preßhafftgebrechlichen Leibe diese SchlachtHZ, führe meine, Seele aus allen 9 ^Netzen, vertheidige mich durchtze>°?beit, und errette mich durch dei-^ >ni>? 7 ^gkeit. GOtt Vater,dir ergebMKHErr JEsu, dir befehl ich mich,A^lliger Geist, dir vertrau ich mich.Q ritterlich ringen , deine Handin Acht, biß ich mag frölich sin-0t t lob, es ist vollbracht, Amen.Dkg . Seuffzcrlem. _
$ streck lch aus meme Haud,Miss an das Werck mit Freuden,8 n du mich bescheiden,
(jj. "blnen Beruf und Stand..
che^Mebeth/ welches ein iegli-
S ^mcierer und Gemeiner vor^Osberkargiiie beten kan.fj .artigsterGOtt und Vater, es~ ^ eu?M)en mir und den Tode nur(&/* schritt, und mein flüchtiges" "«tsctis Selt>«,
Leben ist kaum einer Hand breit mehr beymir. Ich kan nicht wissen, ob dasselbe nichtauf diesen Felde, an diesem Tage, oderwohl gar in dieser Stunde sein Ziel hat,und ich davon muß. Wir sind anjetzogleich denen Schlacht-Schaafen, odergleich einen Grase,daß da früh blühet,undbald welck wird, u. des Abends abgehauenwird und verdorret. Indem du nun dieGottseligen aus der Versuchung wunder -bahr zu erlösen,und aus derGefahr zu füh-ren weist, als wirst du mir auch auöhelfen,dieweil ich dein begehre,und mich für allenÜbe! behüten , dieweil ich dich hertzlichdarum anrufe. Zuförderft laß dir meinearme Seele zu treuen Händen befohlenseyn,und gedencke weder der Sünden mei-ner Jugend,noch meiner bisherigen Über-tretung. Gedencke aber meiner nach dei-ner grossenBarmhertzigkeit,um deiner Gü-te willen. Ach allergnädigster HErr undGOtt,wer dich nicht zur Zuflucht hat,der«selbe ist zeitlich und ewig verlohren, undwer seine Zuversicht auf dich nicht setzt,dem wäre besser,daß er nie gebohren wäre.Also soll es nun anjetzo mein eintzigesThun seyn, daß ich mich zu dir halten, undbey angehenden Treffen meine Hoffnungaufdich meinen Hort beständig setzen will.Verhänge demnach ja nicht,barmhertzigerGOtt, daß dieser Tag mein unglücklicherTagsey, an welchen ich gerathen möge inVerlust meines Lebensoder Ehre, oder ingesangliche Verhafft und Bande, oder inSchaden meines Leibes, und meiner ge-sunden Glieder, oder sonst von einen Un-glück getödet werde. Vielmehr verleihe,daß ich meinen Beruf in gllen Stückenvollziehe, meinenObern, und welche mirzu befehlen, allen Gehorsam biß in denToderweise, mit meinen Gewehr für meinenFeinde mich rechtfthaffen bezeuge, für dieEhre deines heiligen Nahmensund dieNoth des bedrängten Vaterlandes keineGefahr scheue,und dannenhero weder dasKnallen derStücke, noch denDampf undFeuer desPulvers,noch das sauseckderKu-geln,noch dasBlitzen der feindlichen Waf-fen, noch das Blut der Biessirtett, noch dieMenge der Todten undErschlagenemmichschüchtern u. verzagt machen lasse. Wennich denn,nebst meinenCameraden,mich alsein rechtschaffenerSoldat bezeugen werde,so segne auch unsere Arbeitend schlage un-sere Feinde vor uns aus dem Felde schreckesie mit Furcht,vertreibe sie aus demLande,zerbrich ihre Waffen, vertilge sie wie Heu-Oo schrecken,