Von denen hrvaltdtü und fo‘valiätn<$CiU)mi
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lx,,^/)lezu geschickt, und nöthig erach-^ Mrde, als den Oonverneur und All-Pfleger, den Capellan, Einneh-Kontrolleur, Medicum, Apotheca-Der Directeur Uttd Adir.iniürateur
ü^ächtiget, die Diener, Knechte undJiek benöthigtes Hausgesinde anzu-und abzuschaffen. Der ^eäi-gleiche Ehre und PrivilegiajLrttlCn ÄstOCCHordinairen Mcdicis des8n? l ?!^ en Hauses. Der erste cmrur-h.' vann er 6. Jahr nach einander inSchienet, gewinnet das Meister-nd ^ der Stadt und denen Vorstad-Paris, und muß auf bloffe ^rce-lkk p ^ks Vireüeur-Lenerals ohne wei»und einige Kosten zur Mei-KMA zugelassen werden, und da dieSchwürigkeit machen sotten,s^. sie dennoch gleich bemächtigetBarbier-Stube zu halten, in-8eKon in ihren Versammlun-dkl, t, hehmen, bey Strafe 300. Pfun-de. A.ihnen daran hinderlich seyn wür-iii andern Handwercks-Leute,die
bou : Hause arbeiten, sind befreyet
Visitationen derer Meister undh.^wohruen,so viel als diese Arbeit be-fe J ’e Die Gelder, so bey diesen Hau-z^/ommen, werden dem Einnehmer<"t, von demselben nach Anord-Oenera1-vireäteur§ ausgegeben,k\\ Mor die Rechnung bey Ablauf je-tk^?"hres abgelegt vor denen Officie-Jq monathlichen Musterung be-h Wenn sich bey abzulegen-deßNuuug einiger Überschuß an Gel-öispomret der König nach Gt-mh.Fuber, und belohnt davon entwe-^de^^affte Officierer, oder die sich vor.r^hl gehalten.
Das benachbarte Engelland hat^it denen Frantzoftn fast glei-Mben Men. Denn dessen MonarchenAs dl/Aerzeit geglaubt, daß sie ja so wohl^HMntzöischen berechtiget, ihre al-^löstx..^uno Krieges-Bedienten denen
I 11 Uhf! n ?^ te ^ en äur Standesmäßi-zu recommandireit.Mg oi.^hanncsAnno 1212.denRömi-zinsbahr und unterwürfig§chen Men keine Weltlichen mehr zuJ 11 - gelangen. Henricus
si 0 n ftir Ite öwar das Pabstliche Jochruinirte m die zos.Klö-!^er ju 8.E öehn tausend Mönche,sichPen weltlichen Stand zu be-
geben , doch war er mehr auf die UntereHaltung seiner wanckelbahren Liebe, alsauf den Unterhalt derer norhdürffigenSoldaten bedacht. Seine Nachfolgerwurden durch stete Kriege daran verhin-dert, biß aufCaroIumii. der in dem Dor-fe cheliey nahe bey Londen aufder Aberw-Seite ein prächtiges Hauß vor die breß-hafften und unvermögenden Soldatenaufbauen lassen, doch mercket man, daßdaselbst ungleich mehr vor die See - alsLand-^ilice gesorget wurde, zweifelsoh-ne weil Engellands grosse Macht undWohlfarth in denen Flotten bestehet.König Wilhelm in. begunte dergleichen zuLreenvvictt, wkil er aber darüber verstor-ben, ehe es zum Stande gebracht, so hates die verstorbene Königin Anna vollendsausgeführet.
tz y. Die Spanier sind von Natur kargund genau,daher man von ihnen inBeför-drung derer invaliden schlechte Hofmnrghaben möchte,jedoch giebt ihnen Frandscusde la None in seinem Discurs Polit. XV. ein
vortreflich Zeugniß: Die Spanier, sagter, leuchten allen andern Völckern vor,welchen alle nachahmen sotten, in Beloh-nung wohlverdienter Soldaten. Wer-best Eroberung einer Stadt, oder in Feld-Treffen sich vor andern wohl verhalt, demwird der Sold verbessert, falls er gesundbleibet. Büsset er aber seine Gesundheitein,'.so bekommter seinen ehrlichen Ab-schied, bleibt ihn seine Besoldung Zeit sei-nes Lebens. Zu solchen Ende legtderKö-nig von Spanien jeder Compagnie etzlichetausend Reichsthaler mehr bey, damit dieAusgedienten können belohnet werden.Derjenige,der diesesGeschenck erstlich auf-gebracht, verdienet billich mit Ehren ge-dacht zu seyn. Er glaubet, daß Kayjer Ca-rolus v. diesen Ruhm prsttendiren könne,! weil dieser Monarch seine Armeen nichtnur bloß aufdem Papiere, sondern in Fel-de, in Treffen, und in blutigen Niederla-gen gesehen habe. Dieser Printz beschä-met alle andere,die derSoldaten Verdien-ste und verlohrne Gesundheit in keineBetrachtung ziehen. Man last den we-gen seiner Weißheit hochberühmtenHerrn von Flone billich bey seinen Ehren,jedoch ist man dis versichert, daß da ervor etwan 20. und weniger Jahren*§n denen Todten solle auferstan-den seyn, und den Zustand der Spa-nischen Milice, als ein verständigerStaats-und Krieges-Mann untersuchen
würde