Von der Anatomie des menschlichen Körpers.
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^ - on der Wurtzel der Rastn, undVfiahb ilt ^vde Augen-Braumn ringeiw T, Welche es untereinander zustun-und zugleich unterwärts bc-
Der Augen - Lieder sind drey:iki^Mde oder zusamenziehende Maus-eines, entspringet aus dem obernW 3 ' ves Kinn-Backen-Beines, beykjq°!,setzen Augen - Wmckel. 2.) DasE aufhebende Mäuslein des obern. des. z.) Das niederdrückendedes untern Augen-Liedes.Diedes Auges sind sieben beysechs aber nur bey den Men--
§kjl' Die Mäuslein des äusserlichen^sind: das fordere, das ödere und% In dem Menschen sind sie sehrmeiftentheils nichts anders alsHäufungen der Stirn und Hinter-Mauslein. Die des innernfyih., b des Hammers, oder Stegrei-pe„ ^lche alle sehr klein. Bey dem Lrp-ihrer zwölffe, eines ziehet zu-einige führen ab, einige hebenökr^vere drücken nieder. Die beyerweitern, ziehen zusammen, 0-^ 2 ^n nieder. Bey dem Unter -1^ sind ihrer stchs Paar, beyl
Ä^Aiigen-Bein ftmff Paar, bey der?sikh^^ey Paar, bey der Lufft-Röhre ;^^faar,bey der Speiße-Röhre hati^ ^dder sechs Paar, bey dem Zapf-'Paar.
Bey dem Haupte zehlet man^r Hals Mäuslein werdenvier Paar gerechnet, des^Blats fünff Paar. Die bey- hohlen erweitern entweder
V Erziehen sie zusammen. Bey? e, i ^ehPH müssen einige zum anssire-^ . andere aber zum biegen. Bey
,'We^Mer-Blatt hat man drey dief Wdie ,?/ eines das zuführet, undif^se, l^Ü^ühren. Bey dem EllbogenTftqclÄ ber Forder-Hand viere, bey,^!l8!»,.,".Hand aber ihrer zwey. Der^Wlick h männlichen Gliedes sindlve^.vvr zwey, nemlich aufrichten-Uvriti^oeyse von den Hüfftbeinen^ ein jedes wird in dar
lLrmjch« T-tdar.)
aus-
lein sind entweder erweitende, oder zu-sammenziehende. Bey dem Hintern! sind drey, bey den Hüfften vierzehn, bey; den Schmbeinenzehen, bey dem Forder-z Fuß achte, als zwey, dre zum biegen die-
> neu,viere, die zum ausstrecken, eines daszuführt, und eures das abführet. Alle! diese Mußte» haben wiederum ihre eige-ne Nahmen, und besondere Ahtheilun-! gen, welche aber hier weitlaussriger vor-' zustellen unsern Zweck zuwieder.
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j §. 64. Also hab ich dir aus des Herr»i v Heisters, und andern berühmten A»a-j toraicoruin Schrissten das nützlichste! von der Anaromie zu deinen Behuf undNutzen vorstellig machen wollen. Da-fern du nun Gelegenheit hast, so rath ichdir, daß du einigen Legionen mrt bey-wohnest, so wirst du bey allen diesen,was ich dir in gegenwärtigen vorgetra-gen, eine bessere Erleuterung überkom-men.
§.65. Endlich will ich dir auch noch treu-lich angerathen haben, daß du drch der a*nmomischen Erkantniß zu deiner Demü-thigung bedienesttWenn du ein8celervn,o-der ein Todten-Gerippr,betrachtest, so be-mercke doch aus genauer Betrachtung al-ler und jeder Theile,und nach scharffer Ge-geneinanderhaktung mit dem andern, dieenttveder ebenfalls mit dabey seyn , oderdie doch sonst vorgekommen, ob du einigenUnterscheid hieran wahrnehmen kanst;Findest du nun, daß bey dem Tode keinAn-sthen der Person sey, und daß die Hirn-schedel und Knochen derjenigen, die einenEommandier-Stab, Lponäon, und der-gleichen, wodurch sie sich vor andern si-1 gnaüfirt, in derHand geführt,eben so greß-i sich und ungeftalt aussehen, als derern diei eine bloße Mousquete in der Hand gehabt,sso gedencke, daß es dir ebenfalls nicht bestS str gehen werde; Überhebe dich demnach! nicht so über deine arme Untergebene,daß! du sie aus allzuabfcheulicher Verachtung,und nach deinen unersättlichen Ehrgeitz,wie es wohl bey manchen hohen Officie-rern Moäe seyn will, vor Bestien undHunde gleich achten wilst, es kommt viel-leicht dre Zeit, da der Überrest deines Cör-pers kein prächtiger und höher Grabmahlbekommt, und wenn du auch noch so großund hoch seyn sollest, als des allergering-sten Mousguetierers. Es heist sonst: EinTuch ms Grab, damit schab ab; Aber
Tx- .- bey