den, ſo muß er einen zulaͤnglichen ond, und
ſeyn, ihn mit Rath und That an die Hand
Geſchuͤtz von 12. und weniger Pfunden,
cke der Feſtung/ oder gar in die Stadt zu
Armee gehoͤrt, nebſt dem richtigen Sold,
600 Des ſechſten Theils zweytes Capitel, 2nes Geiſtichen, Kaufmanns, Frompe⸗ Feuer rte and Granaten, gefugg dh
ters, Tambours, Bauren, Weibes⸗Bil⸗ gen, Gefaſſe mit Hagel, Zugböcken edes und dergleichen. 5 ö Hagel, Wagel
8 aus 1 ein zu 19 7 112r. Es muß ein Fuͤrſt oder General[inden und at erley Seylwerg amen1 der Belagerung 15 Nothwendigke⸗ dun Kett zu den Rädern, Pechpft iaten undkequilita herbey ſchaffen, ſo wohl
der Qualitæt als auch der Quantitæt nach,damit er ſein Deſſein ohne einigen Mangelgluͤcklich vollfuͤhre. Weil hierzu vor al-len Dingen groſſe Unkoſten er fol dert wer-
eine gute Anzahl Hauen,Schlaͤgel, Koͤrbe, Feldſchmieden 11 10
ren Werckzeuge, einige Schiffe angen fammt Brücken. Die Lenschmuͤſſen ihre Eiſen, Kohlen, Hufen auchNagel bey ſich fuhren. So mu augenbey einer Armee Zelter und Sta 5⁰biquen, Mousqueten und Piſtohlen gdeliere, kurtze Gewehre, Sporn gSpeingſtoͤcke, Schwerdter, allerleh en.gel zu groſſen und kleinen gleichenStukmeitern, und anders der gesmehr nachgefuͤhret werden. eiten/9. 11. Die ubrigen Nothwendig ge
gnugſame Geld⸗Mittel herbey ſchaffen,um die Nothwendigkeite hievor einzukauf-fen, und die Armee, als welche bey derglei-chen Occaſionen ſehr defatigiret wird, rich-tig zu bezahlen. Denn die vielen Travail.len, Muͤhe und Gefaͤhrlichkeit muͤſſendurch Geld verſuͤſſet werden.
Infanterie ſtarck und wohl eingerichtetſeyn, und nicht allein aus tapffern undmannhafften Leuten, ſondern auch auswohl dileiplinirten und exereirten Leutenbeſtehen; Dabeh muß er ſich auf ſeine Of-fitiers verlaſſen koͤnnen, daß ſie tuͤchtig
be, und Gerthen zu den Scha en ulBalck en und Hoͤltzer zu den Bare(lenzum Unterſtuͤtzen, in den Sape Snun,en und inen, Thielen und Breter Rohr,gen zu Leitern, Stroh⸗ Binsen SchaafAeſte von Baͤumen, Huͤrthen von dePferchen. und anders mehr.
zu gehen, Naͤchſt dieſen wird zu derglei-chen Pellein eine wohl eingerichtete Artil.lerie erfordert, meiſtens von halben Car-thaunen, und 18. pfuͤndigen Feldſchlangen,als Batterie Stuͤcken, nebſt andern groben
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ö gen und Pferden, und man ha gen bum ſich deren auf kleinen Batterien hin und indwieder zu bedienen. So muͤſſen auch einegute Anzahl groſſer und mittel Moͤrſerangeſchafft ſeyn, um daraus nach Erfor-derung der Beſchaffenheit der Sachenallerhand Arten Feuerwercke auf die Wer-
iſt es am beſten, den Marſch ſtDefenſoribus gar keine Zeit zu laſſe, hen,der Feſtung alſobald die Spitze mDieſes wird ein verſtändiger elwohl vorher zuſehen, und zu bee, ſunligen wiſſen, damit er Ehre erlag geiltemahl es nicht ein geringes e wenn lFeſtung anzugreiffen, ſonderlich nd gean wohlgeordneten Wercken un.ſtungs⸗Gebaͤuden, an Beſatzun ehetur und Proviſion zur Gnüge 0 vorhlDenn eine ſolche Feſtung hal Ha ſie 0vor ſich unzehlige Vortheile; chickt dguter pofttur ſteht, ſo iſt ſie ge 75 Hi,Offenſores gehoͤrig zu empfabt ern elngegen giebet dieſes den Belge 5 wel gſehr groſſen Troſt und offnn und heſie bey einer Feſtung verfallen auf fenegegangene Gebaͤude finden, dehr ſchealVertrauen ſezen, oder ſonſt ehr!“
Anſtalten erblicken. 424% 5
werfen.H. 9. Zu dergleichen wohl formirten
vornemlich auch genugſamesbroviant undMunition, gute und erfahrne Ingenieurs,Mineurs und Feuerwercker, als welche derArmee den Eingang in die Feſtung eroͤf-nen, und bey einer Belagerung dasmeiſte thun muͤſſen, an welchen Leuten,weil ſie bey ſchweren Attaquen ziemlichduͤnne werden, ſehr viel gelegen.
F. 10. Über die in vorhergehenden an-gefuͤhrten Arten der Artillerie muß einGeneral, der eine Belagerung dirigirenſoll, mit ſich bringen, Pulver, Lunten,Mousqueten, Kugeln, allerley species zum
Kraͤntze, Fackeln, Laternen und fen
Schiebkarren, Spaten, Aerte„it he
die man bey einer Belagerung bag a/ſind Holtz und Reißig zu Lace 1
„9. 12. Iſt man nun mit ale, Noth gdigkeit zur Gnuͤge verſehen, 125 1
ben die gehogesdundſafegeaeund eglend, als migich eren en u f