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der formafc n Attaque einer Festung und wasdierher?c 617
angegeben, so wohl wegenlvpM'lg und Höhe der Brust, als auchfcst 2 öet * Breite und Tiefe desGrabens,chen c man sich wohl hinter diesen Retren-vo,, ?''als welches bisweilen sehr kuri «8^ p^egt angefallen und Über-zelt zu werden,äet'enäiren könne.Zwischen der Fronte der campi-j Armee und der Lircumva1!ari0N8-tz/^eibtein leererPlütz etwanvonioobreit, damit die Armee in Fallfüglich ausrücken und einen ge-sell ksraäe-Platz haben möge. Dies^, ^^HstionZ-Linle, die nach der Fe-
l >on $ 6 khet, Wird V 0 N der Ljrcumvalla-
q^lnie aufzQo. Ruthen weit ungefehr, und wohl bedächtig geführt.^e Linien werden insgemein von gu-AMalrimen gebundenen Faschinen wnt>die^^macht,unl>wird die Arbeit unter^bglmenterzu Fuß, und die in^eni-gebührender Massen eingetheilet, die^scK* 1rie "ber muß auf den Pferden die^^en herzubringen, so durch gewissetfe andirte itt dem nächsten Buschwer-
q^egen gemachtzuwerden. Es wirdW? - ds zuvor bey der karole anbe-gx^n, wie es in, oder ausserhalb des ^ La-dern^.den Wachen, Arbeiten und an-gxk," Krieges - Gebrauchm soll und mußW^ken werden, welcher Ordre man ingenau nachleben muß.
irren l0 * Zur Verfertigung der Ironche-und aller anderer Arbeit m Felde• e Artillerfe den behörigen Schanz-hierzu hergeben, an Aexken, Beilen^n , Schuppen und Spaten. Zu^.^mgung der Erde braucht man! ingemeiniglich Sand-Säcke, da-l>ro n^ue wohl gerichtete Artillerie nach
r. Portion hi»». vtrtH
kks/?ud allen Abgang hievoll bey Zeitendv^nmuß, damit kein Mangel hierun-tz^^fallen, und die nöthige Arbeit insgerathen möchte, zu grossenlgx/^en und Nachtheil der gantzen Ar-
tillL 11 - ? e je Zug-Schreiber bey der ’Ar-halt über alles ein richtig inventa-notirt alles aufwas u. an wem^ ^ Befehl seines Obristen undihn.^aäanren ausgiebet, welchesldennivech»^uer Zeit auch wieder überliefert^uß, ohne was zu Schaden ge-H he^K uu dessen statt wieder gleich neu- lx * tr > geschafft werden muß. Kan!
man zu Verfertigung der Retrenchemen-rerBauern und ander Land- Volck haben,so werden die Soldaten destoweniger üra-parirt, welche doch hernach ohne dem ge-nug mieden Wachen und andern Krieges-Lommanäo zu verrichten haben.
§. i2. Ist eine Armee nicht starck genug,und könnte zumahl die weiten Circumvai-lations-gmiett nach der Gebühr nicht be-setzen', und bey einer feindlichen At^nealler Orten defendhtn, so muß man dieArmee Quartier-Weyse campiren lassen,und solche in unterschiedliche Korpora von2 . biß 6ooO. Mann starck vertheilen, dieQuartier mit einer Lommunicarion8-Li-me aneinander hängen, räumlich anlegen,und reine halten,iedoch müssen die Quar-tiere alle gegeneinander also gesi'chret undbeschaffen seyn, daß sie sich aufden Noth-fall alle einander wohl secundireu, undleicht zusammen kommen können, welchesletztere auch bey einer Lioqnirung in O-bacht zu nehmen. ' .
H. 13. In dieOircumvaIlation 8 -Linie, o»'der andere versthantzte Fartipulair-Quar-fier. wird das Feld - Gesthütze mit. allenZubehör hin und wieder gebührend aus-getheilt und aufgeführt) damit man sichdessen zuieder Zeit gleich bedienen könneVor die Retrenchementer auf 2. biß ZOOSchritte werden auf lange StangenStroh-Wische ausgesteckt, und Grubengemacht, worinnendie Unsauberkeit ver-bleibet.
§. 14. Nachdem die Belagerung einegar wichtigeSache,so wird auch eine star-cke Armee mit all^n Zubehör dazu erfor-dert. Soll eine formale Cereinonial-Attaque mit Breche - machen, es sey Mitminiren, oder canoniren bey einer Haupt-Festung, so mit allen Oescntlons-Viittelnwohl versehen, vorgenommen und aufallen Seiten recht eingeschlossen werden^so gehört hiezp eine Armee zum wenig-sten vyn 50. biß6Q. tausend Mann. Dennvon -rechts wegen muß man vor icdergrosser Festung zwey Haupt- Attaquenführen, will man anders etwas frucht-barliches ausrichten, und sein vessc-nbalderreichen, sonst wird man das Volck unddie Zeit nur verlieren, und die Belage-rung mit Schimpf und Schande wiederaufheben, und'mit grossen Schaden ab-ziehen. ' . .
§. 15. Ist der Oomrepart auch mächtig,
und kan eine starcke Armee auforing'en,oder hat sie schon aufden Beinen, dieG g g g 3 Festung