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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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18
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können als Astronomen betrachtet werden; und es istwahrscheinlich, daß diese Kenntniß eine Frucht jenerberühmten Reisen der Argonauten war; Ancaus welchernachher auch Hercules hieß, brachte die Wissenschaftvon der Sphäre, die er bey den Chaldaern und Persernin Asien gelernt hatte, nach Griechenland. Dahersagt der sicilianische Diodor ausdrücklich, er habe dieWeit auf seinen Schultern getragen. hDiodor Sicu-lüs^.chl. IV. p. 62'.)

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'29. '

, Ionische Schule.

Vor den Zeiten des N-ales, war überhaupt ganzund gar nichts, als nur höchst wunderbar ausgedachteMahrchcn in der.Sternkunde, dieser bestimmte die des-maligc Ausmessung der Sönne, und dir Schiefe derEccliptiek. Er war 641 Jahr vor Christi Geburth'gebohren zu Milct, und stiftete die Ionische Schule;lehrte die Einthcilung beyder Sphären nachfeilen undihren übrigen Kreisen; hieriunen übcrtraf/d^s--Aegypter ^seine Lehrincistcr. Er kannte die Ursachen der Sonnen-und Mondfinsternisse; die Existenz mehrerer Welten,uähm die Sterne für solche Weltcörper an, als die Erde,deren Hauptbcstandtheilc aber das elementarische Feuer'sey; die Bewegung der Sonne um unsere Erde gesckehein 36; Tagen, und der Mond erhalte von ihr seinenSchein. Er soll cke astro n. naut. und cie aequinoctiound solstitio geschrieben haben. Sein Schüler Phe-recydes soll auf einer Insel bey Syrien ein Instrument

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