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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Porphyrius blühcte zu Aurelians Zeiten und hin»terlics eine Jsngogen reruni altronomicar. welche manfür die bekannte Isagogen in tstrabiblon Ptolemaihalt, welche HierollyMUS Wvlfgnechisch und lateinischzu Basel 1559 inFol. herausgegeben hat, weitläusrigerhandelt von seinen Schriften FahriciuS in 6 . G. IV. 27 .«Nd A^nfiUs clo lcrchtoiibus bist. Phil. 111. 15 ,

52 . ,

Stoicker.

Die Anhänger des Zcno hielten den Himmel fürAether der alles umfasse, sich niit den Fixsternen zugleichbewege, und keinen leeren Raum habe. Zeno selbsthielt die Sonne für das reinste Feuer, größeres unsereErde, daS dein Monde daS ficht gäbe; der Mond seyder Erde demohngcachtet naher, und ähnlicher, und dieErde sey unheweglich Er erklärte die Sonnen- undMondfinsternissen so, daß einer'von beyden Himmels-körpern zwischen den andern, und die Erde in geraderDiagonallinie trat. Denen Sternen schrieb er Lebenund Geist zu, ihre Gestalt wäre kugelrund. Sonneund Mond hatten zwey Bewegungen, die eine richteihren Lauf von Morgen nach Abend, und die anderegehe wieder durch die Himmelreichen rückwärts; sowie auch die Sonne schief durch den Thi'erkrcis laufe;dahero, weil die Sonne größer sey als die Erde, werfeletztere einen konischen Schatten. Weitlauftig beschreibtdas System der Stoicker Lipfiuö in manuduct. adpbilos. Stdsc. Lib. II. d'iff. 14,

C

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