gebauet haben, mittelst dessen ec die Höhe der Sonneausmcssen konnte; man hält es für einen Gnomon,welches erst in Griechenland durch den Anaximander,der ein ähnliches zu Sparta errichten ließ, bekannt.(Siehe Bailly histoire de l’astr. ancien. VII. §. ii,)
Zo. .
Dieser große Gelehrte, Anaximander, hielt dieSonne für 2 8 mal größer, als die Erde, das Feuer,welches von ihr strahle, ergösse sich aus ihren! Innern,wie bey den übrigen Gestirnen. Sie schwebe zu oberstin den Sphären, unter ihr der Mond, tiefer die andernSterne, und die Erde in der Mitten, um die sich allesbewege. Ueber die Natur des Mondes dachte er eben sowie Thales; aber er nahm doch auch ein eignes Licht indem Monde, welches ungemcin schwach sey, an. Er* hinterließ ein Horoscop, eine Sphäre und eine Sonnen-uhr. Besonders aber sind wir ihm wegen seiner Erdbe-schreibung, und wegen seines Entwurfs einer Gattungvon Landcharten, unsere Dankbarkeit schuldig. Es istwohl nicht zu laugnen, daß schon eine gewisse Kenntnißder Lander damals existirte, aber er sammelte doch diehierüber zerstreuten Nachrichten zuerst, und machte siezu einem allgemeinen Gebrauche geschickt. (SieheBailly a. a. Orte und Weidlern S. 74.)
3i.
AnaxagoMs von Clazomene (500 Jahr vorChristi Geburth gcbohren) behauptete, die Weltcörpecwaren Steinmassen, welche die ütts bewegte Luft her-
B » «mtrieb.