umtricb, und durch ihr Zusammentreffen Cometen Pit*bete. Er sagte: die obere Wcltgegcnd nenne ich Ae-ther, und diese besieht aus einem reinen Feuer; der Aetherbewegt sich mit einer undenklichen Geschwindigkeit ineinem Kreise um die Erde herum. Die Sonne wäreein glühender Stein, die Milchstraße aber eine Mengekleiner Sterne; den Mond hielt er für bewohnbar, lindder Erde gleich gestaltet; er untersuchte auch den Grundder Mondwechsel, Finsterniß, lind die Gegend der Erd-pole ; fand auch, daß die Erde sich um ihre Are in einerschiefen Richtung gegen die Eccliptick drehe. Ihn ret-tete sein Schüler Pericles aliS dem Gefängnisse lindvon der bevorstehenden Todesstrafe, die ihm Cleon wegenseiner Neucrlingen in den Wissenschaften zuziehen wollte.Die Athcnicnscr waren damals sehr aberglaubig, baß siesich scheusten, über die Entstehung und Natur derSon-ncnfinsternisse nachzudenken. Anaximander und Pericles ^klärten ihre Begriffe auf, und bcstritten die Astrologienach allen ihren Kräften.
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Anaximenes zu-Milcr, 554 vor Christi Geburchgebohren, hielt die geistige Luft, (roxw/ux, Aether)für das Principium der Dinge, und lehrte die Gro-monik zuerst, deren Anfangsgründe die Griechen sch.'nvom Berosus gehört, vielleicht aber wieder vergessnhatten; denn sie richteten sich in der Bestimmung ihrerTheile des Tages bloß nach der Länge des Schottersirgend einer Säule, und so war es bey ihnen Mittcg,wenn die Länge dieses Schattens zehn oder zwölf Fuß ie-
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