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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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22
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Er war der erste, welcher sich aus Bescheidenheit nichtmehr einen Weltwcisi::, sondern einen Liebhaber derWeisheit nennen ließ.

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Schriften hat Pythagoras nicht hinterlassen.Das ihm zugeschriebene aureum carmen hält m.an fürdas Werk eines feiner Schüler. (Siehe Fabric. V>bl.Grac. U. 12.,^. 6 .) Seinen Schülern lehrte er ins-geheim, daß sieh die Erde um ihre Axe täglich einmalherum drehet, und zugleich um die Sonne geschleudertwird: alter öffentlich sagte er, um nicht den kehren derReligion zu widersprechen: die Erde ruhet im Mitrel-puncte der Welt. Er sagte ferner: Beym Anfang allergeschaffenen Wesen wurde das ausgedehnteChaoS in dieverschiedenen Weltcorper zertheilt; und dies geschah ineiner Zeit zwischen der ursprünglichen Nacht und derEntstehung des LichtS-; aber iin Mittelpunkte der Nachtwar der Anfang des Lichts in der Gestalt eines Fcrcr-funkens; dieser Funke zog nach und nach mehrere iMähnliche Theilchen an sich, und wuchs so groß, daß erendlich He Finsterniß, nach allen Gegenden, in Ver-hältniß ihrer Ausdehnung und Abstand von ihm erlecch-tetc; und auf solche Art -entstand mitten tm Reiche derFinsterniß daS Reich des Lichts, dessen spharksche Gicn-zen sich bis an jenes ausgeholte und blaugefärbte Ween,das man den Himmel nennt, erstreckten. Diese phlo-svphischen Ideen über die Entstehung der Welt h,tteer in Indien geholt.