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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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24
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Ansehung auf ihren Abstand von einander verhältniß-masige Töne hervorbringen, oder ein himmlisches Con-cert spielen müs^; man hörte sie aber deswegen nicht,weil dergleichen Töne für unsere schwachen Gehörwerk-zeuge , viel zu helle und hoch wären, es werde blos denfeinen Geistern und den Göttern zum Vergnügen auf-geführt. Eben so wie das menschliche Auge, weder dieaar zu groscn, noch die allzu kleine Gegenstände sehenkann: eben >o könn- ad) das Ohr weder die unendlichsanften, noch die allzuhcftigcn Töne empfinden. ( SiehePlutarch.de musica; Arlstot. cie coelo L. II. c. 9.Censorin. de die natal. c. 15.)

33 .

Empedocles von Agrigent in Sicilien der ersteSchüler des Pythagoras, hielt den Himmel für Cry-sikall, die Irrsterne schwebten daran herum, die Fixsternewären fest, und würden mit dem Himmel bewegt. Ernahm an, wir sähen nur das Bild der Sonne durchStrahlenbrechnug: der Mond wäre noch einmal so weitvon der Sonne, als von der Erde entfernt, Sonne undErde wären gleich groß. Ein Lehrgedicht: SphaeraEmpedoclis soll von ihm herrühren. Dieser grosc Phi-losoph ist überdies wegen seiner grosen Wißbegirde,dieihnendlich gar in den Schlund des Aetna hinabstürzte,berühmt. Andere hingegen sagen: er sey keineswegsin den Schlund hinabgestürzt. Erstere wollen behaupten,er habe sich dieses Grab freywillig, um seinen LcichmmZu verbergen, lind um für einen Gott gehalten zu ster-ben, gewählt; allein, man sagt ja auch: er habe die

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