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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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25
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Krone, die man ihm anbot, großmüthig ausgeschla-gen? — sollte nun der Mann, der bey seinen Lebzeitennicht König seyn wollte, nach seinem Tode göttlicheVerehrung gesucht haben? —

3Y. .

Um das Jahres o vor Christi Geburth lebtePhilolaus aus Cro^na, ein Schüler des Pytha-goras, und des tar^ntinischcn Archytas, wagte denvon seinem Meister verschwiegenen Grundsatz, daß dieErde sich um die Sonne bewege, öffentlich zu behaupten;dies hatte die Folge, daß er und die andern Pythago-raer aus Italien vertrieben wurden; er begab sich nachHeraklea von Metapont, wo er Aufnahme und Zuhörerfand. Nothwendigkeit und Harmonie hielt er für Grund-gesetze der Natur; sein annus magnus begcif 59 Jahrmit 21 Schaltmonaten; demSonnenjahre gab er 3644,dem Mondenjahre 354 Tage. Er hinterlies ein phy-sisches Werk in drey Büchern; welches Plato denErben des Philolaus, nach einiger Meinung um l ooo,und nach andern, um 100 Minen abkaufte: dies zeigt,* daß sie dem Plaro schätzbar, das hieß, vortreflichgewesen seyn müßen, und man hielt dafür, daß Platoaus diesen Schriften des Philolaus seine meisten phi-losophischen Ideen geschöpft und seinem Tunäus cinver--lcibet habe.

40.

Es gab aber auch noch mehrere griechische Philo-sophen, die ohngefehr um die Zeit des Philolaus lebten,

B 5 und