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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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38
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nach Griechenland gebracht. Er glaubte die Welt "t seyaus einer unendlichen Menge Atomen von vcrschiedoenenGestalten gebildet; sie selbst aber war von ohngccfehrentstanden, als sich diese Atomen indem weiten MLclt-raumc anfangs nach Paralellen bewegten, die aberr aneinander stießen, und gewisse Wirbel bildeten, die nunimmer mehrere Atomen einwickelten. Durch diese fort*daurende wirbelförmige Bewegung wurden die leichternAtomen nach Außen geschleudert, und die schwerern wir-belten sich immer naher gegen den Mittelpunct; so ent-standen die Planeten.

6i.

Von der Sonne sagt Leucipp, daß sie unter allenGestirnen von der Erde am weitesten entfernt sey: aberder Mond sey ihr unter allen ain nächsten. Er leihreteferner: daß die entsetzlich schnelle Bewegung dcS Wir-bels alle Fixsterne entzündet habe, wie auch, daß diesFeuer der Fixsterne unserer Sonne mitgetheilt, und demMonde etwas davon gegeben worden sey. Die Finster-nisse entstanden nach seiner Meynung daher, weil sichdie Erde gegen Mittag neigte; und die größere Frequenzder Mondfinsternisse und die kleinere der Sonnenfinster-nisse, sey aus der großen Verschiedenheit der Bahnendieser Weltcörper herzuleiten. (Plutarch de plac.Phil.L. I. c. 4.)

62.

Democrit von Abdera hat die Astronomie bet denChaldäern und Indiern studirt, und de planetis. de

cuisis