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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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114
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Salerno in Italien dieselben wieder in ihren blühendenZustand zu bringen suchte. Auf seinen Befehl wurdenmehrere altere Schriften der Aerzte und Philosophen,vorzüglich des Aristoteles, ins lateinische übersetzt ausdem Arabischen. Insbesondre lies er im Jahr 1230eine lateinische Uebersetzung aus dem Arabischen deSgroßen Ptolemäischcn Werks veranstalten und vcrschaftcdadurch ganz Europa eine sehr gute Gelegenheit größereFortschritte in der Astronomie machen zu können. Obnun schon aus dieser Veranstaltung deutlich genungerhellet, daß er ein großer Freund der Astronomiegewesen, welches dazumal ein äußerst seltnes Beyspielunter Königen und Fürsten war; so lies er eS doch nichtdabey bewenden, sondern er erwarb sich auch selbst durcheignes fleißiges Nachdenken, eine nicht gemeine Kennt-niß in der Astronomie und Astrologie, worinne mehrereGeschichtschreiber einstimmig sind. Und als einstmalsder Abt von St. Gallen zu ihm kam, zeigte ihm derKaiser alles dasjenige, was er am meisten schätze, undwomit er sich vorzüglich zu beschäftigen pflege, nernlich^seinen Sohn CvNMd, noch als ein kleiner KnabeKönig zu Jerusalem, und einen goldnen astronomischenHimmel mit Edelsteinen, statt der Sterne, besitzt,woran man auch die Bahn der Planeten sehen konnte.Man sehe: - Luuracl sie Fabaria , presbiter S. Othrrarilibr. de casibus monasteric. S. GalJi in Aletrun.c. 14. unb Hist. astron. Weidieri. Seite 277. Ballybistoir. de l’astr. mod. P. I. 298»

IJO.