Eduard des ITT. studirtc er anfangs in dem CollcigkoMert^ncnse zu Oxford; (so von dem Reichskanzler mndBischof zu Rochesier Waller von Mcrtän 1264. zuMaldon in Surrcy zuerst gestiftet, hernach aber 1274nach Oxford verlegt wurde.) Gnsaunt hatte vor-zügliche Kenntnisse, in der Mathematick, und mit umer-müdctem Eifer forschte er den Naturgehcimnissen naich,wodurch er auch in den Verdacht magischer Zaubereikam; nachher widmete er sich der Arzncikunst. LangeZeit beschäftigte er sich mit der Quadratur desCirkcls, undschrieb von dieser sowohl als auch von der Größe der Sonneeinige Abhandlungen. Uebcrdics hat man auch noch einigeastrologische Schriften von ihm, von den Eigenschaftenund Beschaffenheit derGcstirne. Sein Sohn war zuMarseille Canonicus, Abt, und verwaltete endlich unterdem Nahmen Urbanus der 5te zu Rom das Ponti-ficat. Man sehe den Voff. Seite 182 u. 333,
178.
Um daS Jahr 1355, machte ein Clostermönch,\ Ricvlcms Lmnmsis, weil er aus Linne in der Graf-schaft gebürtig war, verschiedene Abhandlungen bekannt,woraus man deutlich sehen konnte, daß er mit Rechtunter die Zahl der Astcoiiomen^erechnet zu werden ver-dient; von ihm sind: Canones tabularum; (Anwei-sung zu astronomischen Tabellen) ferner hat er: clemundi revolutione, von dem Gebrauch des Astrola-biums, und von den Sonnenfinsternissen geschrieben,worinne aber auch, nach damaliger Gewohnheit, viellächerliche astrologische Meinungen der Figuren und
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