nemlich der ^Geschmack, den man an der griechischenLitteratur, d«-Quelle aller Gelehrsamkeit, fand unddie Erfindung der Buchdruckerkunst. Zu Ende desvierzehnten Jahrhunderts tm Jahr 1397» kam Emma-nuel Ehrysolar^s, ein vornehmer Mann aus Con-stantinopcl, nach Italien, lind gab zu Venedig undFloren; Unterricht in der griechischen Sprache, undmachte fast ganz Europa, welches bisher für die Wissen-schaften fast tod gewesen war, auf dieselben, wiederaufmerksam und thätig. Ein gleiches that nach ihmsein Schüler Gregorrus Tifcmaö, welcher die Wissen-schaften seines Lehrers in Paris vortrug *), Nachdem die
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*) Schon vor ihm war Johann Boccacius, ein Dichteraus Florenz, des Pekrarcha Schüler, >un die Mitte des74km Jahrhunderts, um die griechische Sprache zuerlernen, nach Siciileu gereist, sein Lehrer war daselbstein berühmter Gelehrter, Nahmens Calabro , soiizchieserSprache Unterricht ertheilte; nach diesem dessreontiusPilatus aus Salonichi, welcher ihn in sein Haust auf-nahm , und nachher zur Doktorwürde und Professur dergriechischen Sprache verhalf. Pilatus lehrte »m dasJahr 1360 zu Floren^, übersetzte auch daselbst denHomer ins Lateinische. Weil er aber nirgends laugesich aufhielt; so hat er wenig zur Aufnahme der griechi-schen Litteratur beygetragen. Man sehe Borcacii Ge-nealogie der Götter, 15 Buch 7 Cap. und BaisseDickrionair. 1 . i. S. 576. III. Ausgabe. Eben dieserBoccacius lobt auch am angeführten Ort im 6 Cap. einengewissen Andalum de Nigro aus Genua, von welchem eldie Astronoinie erlernet hat. Siehe Weidlcr Gesch.d. ?lstr. S. 292.