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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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156
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mens Andreas Aquavwus^ wieder auf die Astronomie.Er schrieb vierzehn Bücher über die Himmelskörper,(de rebus coelestibus.) die aber mehr astrologischenInhalts sind; Andreas Cratander gab sie zu Baselin 4. heraus. Ptolemai centiloquium hat er kommen«tirt, und über die Ausdünstungen des Wassers un-der Erde ein heroisches Gedichte geschrieben, so zuBasel mit Erläuterungen von Vitus Amerbach1545. 8. herausgekommen ist. Er rechnete die Come-ten mit unter die von den Ausdünstungen der Erde unddes ÄZassers entstehenden Irrlichter (meteora). Erstarb 1505 im 78ten Jahre seines Alters. Man sehedes Taillier eloges P. I. p. 79. und ( 3 BetDkt' a. a OjSeite 325.

200.

Johann Picus, stammte aus dem fürstlichenHauße Pico, im Fürstenthum des obern Italiens Mi^--/andula, und ist vorzüglich deswegen hier anzuführen,weil er die alten eingewurzelten Vorurtheile der Astro-logen , von dem Einfluß der Gestirne auf das Gemüthund Schicksaale der Menschen in zwölf Büchern gründ-lich widerlegt. Er starb im Jahr 1494. in einemAlter von 33 Jahren. P^issevin nenntckhn den Phönixsciner Zeit, und einen Mann, .der mit auserotdentlichemGeniegeist fast zu jeder Wissenschaft begabt gewesen *)*Wider ihn schrieb auch ein Doctor der Medicin und•t Pro-

*) In appar. S. T. 1 . p. YZ l. et Vofs. tractat, dfescient, mattiern. edit. Amstelod. 31650. 4. p. I?4