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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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thematischen Instrumenten verfertiget. Siehe Dop«pclmaicr dc mathemat. Norinberg. S» 32*

217.

Der zweite Sammelplatz der vorzüglichsten Astro^nomen dieses Jahrhunderts, tvv an der Verbesserungdieser Wissenschaft eifrigst gearbeitet wurde, war ohn-streitig Nürnberg, wo zu Anfange dieses IahrhunhcrtsJphann Mewer im Jahr 1468 den 14 Febr. ge-bühren wurde. Von seinen ersten Kindheitsjahrcn anwidmete er sich den schönen Künsten und Wissenschaften,vorzüglich aber der Mathematik. Nach dem Beyspieleines Müller von Monte Regio, rcißtc er im Jahr1493 nach Italien, um seine Kenntnisse in dieser sei-ner LicblingSwissenschaft, der Astronomie, noch weiterauszubreiten, wo er auch fleißige Beobachtungen desHimmelsund der Gestirne angestellt hat. Nach vierJahren 1498 kehrte er wieder in sein Vaterland zurük,und nahm ein Kirchl. Amt an; demohngeachtet aberunterlics er seine Beobachtungen am Firmament derSternenhcere nicht fortzusetzen, die merkwürdigsten Er-scheinungen aufzuzeichnen und zu sammeln, wovon dennü.:ch die von ihm im Jahr 1500 bekanntgemachten Ab-handlungen verschicdnen Inhalts als ein deutlicher Beweisftmcs uncrniüdeten Fleißes können angesehen werden»UeberdieS hat man auch Schriften von ihm: über dieGeometrie, Astronomie, und Geographie, so gedruktund bis ums Jahr 1522 fast allgemein bekannt gewesensind. Seine Abhandlung da motu octavae sphaerae' ist auserst stlten. Er fand daß die höchste Declination

der