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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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175
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Der Hang zur Sterndeuterei gieng von denChal-daern zu den Arabern über, ihre meisten Astronomengaben sich damit ab, und wußten das Vertrauen ihrerleichtgläubigen Zeitgenosten so sehr zu gewinnen, daßsie von allen Orten her, wie die Orakel befragt wurden.Dahin gehört die allgemein geglaubte, und doch fehlge-schlagene Wahrsagung auss Jahr i i g6. Siehe Baillya. a. Orte. T. i. S. 245. Omar, Hall)- Abcnra-gel, Albumasar und mehrere andere sind als angese-hene Astrologen bekannt.

233.

Ihre Zeitrechnungen richteten sie nach dem Wcch-sel des Monds ein, das Jahr hatte 354 Tage; derMonath abwechselnd 29 und, 30 Tage. (Man führtdieses als einen Beweis der bey den Arabern herrschen-den Meinung an, daß die Sterne und deren Verän-derungen Einstuß auf die Ereignisse, und auf das Cli-ma der Erde haben.) Bey mehrerer Untersuchungdieser Zeitrechnung fanden sie, daß in 30 Jahren11 Tage eingeschaltet werden mußten, und nahmen354 Tage 8 Stunden 48 Minuten folglich 39 Secun-den weniger an als Ptolemäus und Hipparch. SieheBnlllk) liistoir. 1 ’ astron. modern. T. I. p. 216. Uebri-gens hatten die Araber dieses mit den Chinesen ge-mein , daß sie ihr Jahr in sechs Zeitm eintheilten.Der Schaltmonath Roßa, brachte sie zuweilen deinScnnenfahre näher; in diesem und dem ersten Mona-the