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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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196
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ly6

Indische Nahmen der Tage in der Woche.

Lucva- vararn,Sany- varam,Acütta- varam,Soma* varam,Mangala.- varam,Buta - varam,Bräsiaspati - varam,

Tag dcr Venus, Frcytag; O.'Tag des Saturns, Sonnabend; i.Tag der Sonne, Sonntag; 2.Tag des Mondes, Montag; z.Tag des Mars, Dienstag; 4 +Tag dcS Merkurs, Mittwoche; 5.Tag des Jupiters, Donnerstag; 6.

Die Mogolen theilen den Tag vermittelst einerWasseruhr in 24 Sttmden ein. Sie bedienen sichihrer bey den Heeren und Besatzmigcn, um die Schild-wachen abzulösen. Le Gentil *), der sie verschiedent-lich bey den Scharen (mogolische Soldaten ) zu Pon-dichery sah, beschreibt sie als ein ungemcin einfachesInstrument, das bloß aus einem Becken mit Wasserbesteht, in welches man ein kupfernes Gefäß mit einemkleinen Loche in Boden stellt, in welches das Wasserallmahlig eindringt. Wenn es voll ist, so sinkt esunter, und giebt durch den Ton, den es macht, wennes auf das andre Gefäß stößt, der Schildwache einZeichen.

Nach der astronomischen Berechnung dcr Brami-nen, behaupten dic Jndier, daß die Welt 4,320,000

Jahre

*) Hr. Dr. Itbüüngs neue Reise t Sammlung. Thl. II,Seite, 42?-