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seine Cosmotheorie bekannt, worinnen. er die Bewegungder Himmelskörper, ihren Stand, und Größe erklarete.Er wagte es sogar die wahre Zahl der Grade des irrdi-schen Mittagszirkels anzugeben, wie auch die wahrePeripherie der Erde, woran ihn aber ein frühzeitigerTod hinderte *). Diese Arbeit unternahm er im Jahr1550. Im Jahr 1526 kam auch von ihm, zu Parisin Fol. eine Beschreibung des Astrolabiums heraus,unter dem Tittel: monolaspherium, wodurch mandie Probleme der Astronomie sehr leicht auflösen konnte.Er lehrte den Nutzen des Quadranten, aus geometri-schen Quadraten verfertigt, beym Fcldmessen. SeineSchriften: von Verhältnissen und Brüchen, Pariö1526. Fol«, sind nicht minder bekannt, die mcdicml-schen Schriften sind zu Hanau t61 o Fol. gcdrukt worden.Er wurde i;o 6 gebohrcnund starb 1558 den 26. April.
2YI.
Um dasJahr 1530 lebte Nicolaus Copernicus,der durch seinen unermüdeten Fleiß um die Astronomiesich einen unvergeßlichen Nahmen gemacht hat. Erwurde zu Thorn an der Weichsel in Preußen 1472 den1 yten Januar gebohren; seine Mutter war die Schwe-ster des berühmten lukas Watzclrode, Bischofs zu War«meland. Den ersten Unterricht in der griechischenund lateinischen Sprache, genoß er bey seinen Elternprivatim, von da begab er sich nach Cracau, Philo-sophie und Medicin zu studiren, erlangte nachher dieDoktorwürde daselbst. Wahrend dieser Zeit, weil er
schon
*} Bailly histoir. diel’astr. mod.P. I. @.145. P. II. S. 34.