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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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234
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Verholtes Observiren fand er endlich, daß aus diesemSystem eine solche Ordnung und Zusamincnhang her-auslcuchte, daß er glaube, nicht der geringste Theildesselben könne auf irgend eine Art verseht werden, ohnedadurch die übrigen Theile, und das ganze Weltall inUnordnung zu bringen, und zu zerrütten.

292.

Den Anfang dieses Systems machte er ohngefaheum das Jahr 1507. Allein damit lies er sich nicht

begnü-

Plato, Aristarch, und viele andere von den Alten, habenan tausend Stellen von dieser Meynung geredt. DiogenesLaertius , Plutarch und Stobäus haben uns mit großerGenauigkeit ihre Gedanken darüber aufbehalten; undwenn man es nicht eher angenommen, so muß man dasblos der Gewalt des Vorurtheils zuschreiben, welchesmacht, daß wir allezeit die Natur der Dinge nach demScheine beurtheilen, und uns dadurch immer von einemSystem entfernt hat, welches mehr für die Vernunft alsfür die Sinne gehört, deren Zeugniß es wiederspricht.Siehe Plutarch. Werke. 1 . I. S. 67. Aristote-les de coelo L. i. c. 13. u. 14. Daß einige die.'se Meinung hinwiederum dem Philolaus, einem Schülerdes Pythagoras zuschreiben, scheint daher zu kommen,daß er mir das Verdienst gehabt, sie, wie viele andereMeinungen seiner Schule, zuerst bekannt gemacht zuhaben. Denn Eusebius sagt auSdrüklich, Philolaus hibe »zuerst das System des Pythagoras schriftlich vorgetragen.Philolaus setzte hinzu, die Erde durchlaufe einen schiefenCirkel, worunter er ohne Zweifel den Thierkreis verstaid.Siehe Stobäus S. 51. Eccl. Phys. L. I. Platarch.

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