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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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241
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Werk ist: Astronomicum Caesaream , Ingolstadt.1540.gr. Fol., welches er dem Kaiser Ka l V. undseinem Bruder Ferdinand dedicirt hat. JunctlN erzähltvon KaiserKarl dem Vttn , daß er ein großer Verehrerder Astronomie gewesen; nicht nur den Apianus, wegenseiner vorzüglichen astronomischen Kenntnisse in denAdelstand erhoben, sondern auch ansehnlich beschenkthabe. Er soll auch, so oft es seine Geschäfte zuliefen,sseißige Obscrvationen angestellt haben. Cs. Junctin. inpraef. Tom. H. spec. astrol. Er arbeitete Leonardsund Schaners Obscrvationen, nach dem Meridian zuIngolstadt, um; sie sind aber nicht ohne Fehler. Inzweytem Theil dieses angeführten Werks, sind auchÜber fünf Cometen seinen eignen Beobachtungen beygefügt,so er in den Jahren 1551, den 6tcn bis zum 2ZtenAugust; 1532, den 25. Septbr. bis zum2o Nvbr.;!? 33 , den i8ten Iuny bis 2Ztcn eju«cl. 1538. deni7ten Jan. bis 21 es. und 1539. dcn dtcn bis i7Majangestellt hat; worinne er zuerst bemerkt hat, baß derSchweif der Cometen jederzeit der Sonne entgegen stehe.ImJahr 1530 schrieb er auch: eine Cosmographie,so nachher Gemnra Frisius von neuem durchsehen,und zu Antwerpen 1550 und 1584. 4. gedruckt wor-den ist. Von ihm hat man auch: ein Instrumentprimi mobilis nebst xoo Aufgaben. Mehrere Werkez. E. eines Geber, Ptolemäus, Vitellio u. a. hater wieder auflegen lassen und mit gelehrten Anmerkun-gen versehen. Er starb zu Ingolstadt 1552 den 2itenApril. Sein Sohn Philipp lehrte in den drauffol-genden Jahren zu Ingolstadt und Tübingen die Mathe-

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