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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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246
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i;i8 zwey Professores der Mathematik daselbst waren,so las Reinholv über die hohem, und Rheticus überdie niedern Wissenschaften derselben. Jm.Iahr i z zyreisete er nach Frauenburg um den Observatione» desCopernikuS bey zu Mohnen und fieng daselbst seine Be-rechnungen der Sinus, Tangenten und Secanten fürdie astronomischen Tafeln an genauer zu bearbeiten,zeigte zugleich in diesem Buch den großen Nutzen derSecanten oder Hypothenusen, so sie für die Trigono-metrie haben; die Sinus nahm er nach einer genauernBerichtigung etwas größer als vorher an, und mit die-ser Herkulischen Arbeit, wie sie MaglNUs in derVor-rede zu der primi mobilis nennt, kam er völlig zuStand-. Im Jahr 1541 kehrte er wieder nach Wit-tenberg zurück, wurde Decan in dem darauf folgendenJahre, reißte auf Empfehlung eines Philipp Melanch-thons nach Nürnberg, um einige Handschriften Wer-ners und feines Freundes Müller von Monte Regio zubearbeiten. Nachher soll er zu Leipzig mathematischeCollegia gelesen haben, wieDoppellnaier de mathem.Norimherg. S. 60 erzählt. Wiederum reisete er ausSachsen nach Pohlen zu Johann Räubern nach Co-sthau in Oberungarn, wo er im Jahr 1576 den gtenDecbr. starb. (Siehe die Vorrede zu Palatins Werken,von den Triangeln, so sein Schüler Valent. Otho her-ausgegeben hat.) Dieser Othy vollendete nemlich denCanon der Sinuum, Tangenten, und Secanten desRheticus 1594. in Fol. zu Heidelberg, welchem desRheticus Schriften z Bücher; cls fabrica canonisdoctrinae triangulorum, und ein besonderes Buch:

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