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Gerhard Mercator war zu Ruppelmonde (einetkleinen Grafschaft an der Schelde) in östreichischenFlandern, im Jahr r 512 gebohren, siudirte zu LöwenPhilosophie und Mathematik; letztere hat er besondersdurch großen und uncrmüdcten Fleiß, ohne einen Lehr-meister gehabt zu haben, erlernet. Von GemmaFristuS ist er in der Kunst in Aerz einzugraben unter-richtet worden, vorzüglich aber hat er sich der Geogra-phie gewidmet, welche ihm einige Verbesserungen zu ver-danken hat. Er verfertigte nemlich einen ganzen Atlasgeographischer Charten, mit einer lak. Beschreibung,welche Jodockus HändlUs ins deutsche übersetzt undvermehrt hat. Ferner Erd- und Himmelskugeln,welche er aus den altern Tabellen verfertigt hat. Carl V.machte er verschiedene mathematische Instrumente,unter andern eine künstlich bearbeitete crystallene Erd-und eine hölzerne Himmelskugcl. Desgleichen hinterlieser cosmographische Betrachtungen und Abhandlungen:von dem Nutzen des astronomischen Ringes: vonder Bearbeitung der Erd- und Himmelskugcl. Erstarb 1594. Sein Sohn, Nahmens Bartholomäus,18 2 ahr alt, schrieb um das Jahr 1563 Anmerkun-gen: in sphaeram a. S. Bosco. Man sehe Voss.S. 19z und 2;6 und Bailly 1. c. mod, P. II. p. 2IZ.
Franziscus Maursticus, Abt zu Mcßina, (denRicciolus auf der 34. Seite im Chronik, für den be-rühmtesten und größten Gelehrten Siciliens halt;) schrieb
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