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Johann Taisnier, aus Hennegau, im östrei-chischen Niederlanden, beyder Rechte Doctor, gekrönteierPoet, und Mathematikus. Sein Buch: de vsisufpha,erae materialis hactenus , ( so lautet der Titel,, )ab omnibus philosophis et mathematicis, magna©studiosorum incommodo neglecto, nunc vero inalucem tradito, kam im Jahr 1559. 4. zu Cöln hcr-r-gus. Er bemühete sich vprnemlich eifrig um hie Ver^r-besserung der Sphäre armillaris, (Himmelskugel aurrSCirkcln oder Reifen) der er einige Cirkel zusetzte, dennNutzen der Astronomie, Gnomonik, und Astrologie zizuerweitern. Verwarf die Himmelskugeln eines Rcgio-o-montanus, Münsters, Schoners, Orontius, doeRojas, und Maur^likus, so sie beschrieben hatten, alslsfehlerhaft, und versprach eine weit vollkommnere zuubeschreiben. Aus seiner Vorrede zu diesem Werk ersiehstman, daß er nach Asien, Afrika, (wo er Kaiser Karl V. *.bey der Eroberung von Tunis begleitete) und fast durchhganz Europa gereiset ist; in Italien auf verschiedenen nUniversitäten theils privatim, theils öffentlich Collegia agelesen, und endlich Alters halber sich in Cöln nieder-?gelassen hat. Er. wurde daselbst Musikdirector dessErzbischofs Johann Gebhardts, und lehrte die Wahr---sagerkunst aus den Händen; ( chiromantia. ) Jn iSicilien soll er eine neue Bauart eines großen tSchiffes erfunden haben. Ueberdies hat man von ihm::Opus mathematicum, (Cöln 158 3 §ol. 624 Sei« #ten stark) welches aus 8 Büchern besteht, darinnen er rweitläuftig seine Chiromantie und Astrologie vorgetra- °
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