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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Leonhard Dlgges , (oder Digsäus) Mitglieddes UniversitatScollegii zu Oxford, gab l ; 6 ; zu London,in englischer Sprache, Regeln heraus, wodurch mandie Abänderung des Wetters vorhersagen konnte, siewaren aus Beobachtungen der Sonne, des Monds undder Sterne hergenommen; wobey er zugleich ein ge-naues Verzeichniß aller Werke des Copernikus an-hängte. Anton von Wood sagt von ihnr im II Buchseiner Geschichte der Oxforder Universität S. 6 r : daßer einer der vortreflichsten Mathematiker seiner Zeit,und seine Meteorologischen Regeln kurz und angenehmgeschrieben waren. Weidler a. a. Orte. S 378.

350.

Zu gleicher Zeit machte sich Peter Ramus, kö-niglicher französischer Professor der Mathematik, umdie Astronomie und gesammte Mathematik, durchAus--breitung derselben in Frankreich, sehr verdient. Erstiftete zu Paris eine neue Professur der Mathematik,mit einer jährlichen Besoldung von 500 Livres, ausseinem Vermögen. Man hat von ihm: eine Geschichteder Mathematik, und besonders der Astronomie, sozu Basel 1569. 4. herausgekommen ist. In der letz-tern handelt er besonders die Frage ab: ob die Astro-nomie ohne Hypothesen, nach Art derChaldäer,Aegyp-tier und ältern Griechen beschrieben werden müsse, wor-über auch Weidler im Jahr 172; besonders ein weit-läuftiges Programm geschrieben hat. Seine Gele-gcnheitsrede, die er vor dem Hohen Rath zu Paris* S 4 1566

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