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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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zweyten von den Gestirnen, ihrem Auf-und Unterganghandelt. Hierzu schrieb er nachher noch zwey kleineWerke: cie fabrica sphaerae coelestis, und von demGebrauch der Spharischen Armillen. Allein Dccha-les sagt, S. 91. in progress. math. daß diese letztemAbhandlungen noch nicht ausgearbeitet und gründlich.genug beschrieben wären.

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ft Um diese Zeit war ein beständiger Streit um denVerzug der Aequinoctien, welche Parthei die wahrericytige Meinung ihrer Bestimmung getroffen habe.Pabst Gregor XIII. hatte schon längst auf die Verbesse-rung des EalcndcrwesenS gehoffet, weswegen er dieAstronomen oft und vielmals ersuchte denen Streitig-keiten ein Ende zu machen, um zur Hauptsache zu ge-langen. Um diese Zeit trat nun Egnatius Dantesaus Perugia (in der Landschaft Perugino im niictlernItalien, der anfangs Prediger, nachher Professor derMathematik zu Bologna war) auf, und verfertigte aufVeranlassung des Raths daselbst, vorzüglich aber aufVeranlassung des Grafen Joh. Pepuli, im Jahr 1576im Monath April an der mittäglichen Mauerseite derSt.-Peters Kirche zu Bologna einen Perpendicul,gleich einem großen Sonncnweiser. An dessen oberstenSpitze befestigte er ein mit einem Loch durchbohrtesBlech, daß die darauf scheinenden Straalen der Son-ne, über eine, aus einer Horizontalfiäche gezeichneteMittagslinie hinscheinen konnten, und die rulminirendeSonne bezeichneten. Bailly hist. del’astr. mod. P. I.

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