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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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von Galliläi ein Telescop erhalten, da er aber vermuth-lich nicht geschickt genug war selbiges zu gebrauchen,und dieselben zu beobachten; so laugnete er GalliläiBehauptung ganz, und hielt es mehr für einenTraum. *) Wider sein coömifthes System schrieb:Claudius Berigard , Professor der Philosophie zuPisa, unter dem Tittel: dubitationes in dialog.laei 1632. 4» ju Florenz; desgleichen Antonius R^lcco,urid Lotharius Sarsi. Zu Vertheidigern hingegen hatGalliläi einen Thomas Campanella aus Calabrien,einen Paul Anton Foftarini, und Joh.Bapt. Stell« ttgehabt. **)

440.

Franzistus Vieta, aus Fontaine, hatte sich beyLudewig XM- wegen seiner tiefen Einsicht in die ma-thematischen Wissenschaften ein sehr großes Ansehenerworben; und bemühete sich auch zur Erweiterung derAstronomie ^twas beyzutragen. Vieta behauptete:der CycluS der Sonne, oder die wahre Periode desSonnenjahres sey 3420, und fest davon überzeugt,schlug er Clemens VIII. eine neue Verbesserung desCalenderwesens vor, und sagte: seine Berechnung undnicht die Liliansche sey die wahre, denn sie komme beyna-he mit derGregorianschen überein; allein Clavius ***)

hat

*) Ricciol, Almag. nov. p. 489.

Weidler hist. astr. p. 426 sq.

***) Clavius *. 24. p. 566 sq. decalend. Gregor.