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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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354
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bis 1607 sich ereignet hatten. Das ganze Werk ent-hält übrigens noch einige Abhandlungen von den Pla-neten über ihre Eccentricität, ihre Deferenten, Apo-gasn, Perigäen, Aequanten und Epicyclis, desglei-chen auch eine Erzählung des neuen Sterns, welcherim Jahr 1604 und 160; im Gestirne des Schützenserfcbienen ist, und nach einer Periode von einem Jahrwiederum verschwand.

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Um das Ende des i6oytenJahreZ entdeckte Sl-mon Marius, (deusch Mayer) die P l aiÄm dösJul-piters und einige andere neue Sterne mittelst eines op-tischen Tubus. Marius war zu Gunzenhausen amFlusse Aitmühl in Franken 1570 gebohren, sein Va-ter war Bürgermeister daselbst. Durch die Liebe zurPhysik machte er sich in seiner Jugend bey dem Marg-grasen von Anspach Georg Friedrich so sehr beliebt,daß er auf dessen Beseht r z ga unter die Alumnen zuHeilbrun aufgenommen wurde. Um nun auch weitereFortschritte in der Astronomie, worinne er durch eignenFleiß und Nachdenken, einige Kenntnisse erlangthatte, zu machen, kam er aus Kosten seines Patronseine Zeitlang nach Uranicnburg zu Tycho de Brahen,welchem er in seinen astronomischen Obstrvacionenfleißig beygestanden hat. Von da reisete Mayer nachItalien, drey Jahrelang, und hielt sich vorzüglich zuPadua und Venedig auf, um sich mehrere medicinischeKenntnisse zu erwerben. Nach Verlauf dieser Zeitward er Brandeuburgischer MathematituS, und legte

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