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er nach dem Beyspiel des Copernicus im gedachtenastronomischen Werke der Theorie eines Planetenbeyfügte; allein sie wurden durch die von Keplern baldwieder verdunkelt. Uebcrdics hat Longomontanus auchnoch mehrere geometrische und astronomische Schriftenhinterlassen / von welchen Bartholin *) undMellerus**)weitläustig handeln. Longomontanus war auf einerdänischen Insel Langeland in einem kleinen Flecken Ion*genbcrg im Jahr 1562 gebvhren; sein Vater war einBauer, von welchem Ort er auch nachher seinen Nah.men annahm. Er siudirte zu Wyburg und Coppen.Hagen; wegen seiner mathematischen Kenntnisse wurde^r nachher Tlpcho de Brahen nach Uranicnburgempfohlen, dem er nicht nur 8 Jahre lang auf derInsel Huen, sondern auch in Böhmen fast 2 ganzerHahre hindurch bey dessen astronomischen Observatione»fleißig bcygcstanden. Im Jahr 1603 übernahm er dieStelle als Rector der Schule zu Wyburg, bald daraufim Jahr 1605 wurde er als Pwfcssor der Hähern Ma-thematik nach Coppenhagen beruffen, wo er auch imJahr 1647 gestorben ist ***).
466.
Scipio Claraniont, (Professor der Philosophiezu Pisa,) gab im Jahr 1621 zu Venedig in 4. ein
Buch
*) in tractatu de scriptis Danorum.
**) in hypomnemat.>ad script. Danor, p. 184.
***")' Weidier. 1 . c; p. 451. sq. U. Bailly hist. de l’astr.mod. P. II, 140. 427.