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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Andreas Metius, aus Alcmacr ain Südcrftegebürtig , war Professor der Mathematik zu Franccker;seine astronomischen Werke kamen zu Amsterdam i6gz.in 4. heraus; und enthalten verschiedene AbhandlungengrößtcntheilS astrvn. Inhalts, welche mit philosophischemScharfsinn und vieler Genauigkeit geschrieben sind,man rechnet ihn daher unter die größten Astronornen, seiner Zeit *). Mctius starb im Jahr 1635 den *6.Septbr. Von einigen wird er auch für den Erfinderder Ferngläser angegeben **), Um diese Zeit machtesich auch Willhelm Schickarvt aus Hereberg im Hcr-zogthum Würtenberg, (Professor der Mathematik u.der orientalischen Sprachen zu Tübingen,) durch seineVerdienste um die Astronomie berühmt. Er unter-suchte die Natur und Beschaffenheit der Brechung derLichtstraalen, welche aus den Sternen auf unsere ErdeHerabkommen, versuchte eine Verbesserung der Theoriedes Monds, und lehrte wie, man die Astronomie desCopernicus mittelst eines Cirkels und einer einzigenRegel behandeln könne. Schickardus stellte genaueBeobachtungen über die Ecclipsen, über die Trabantendes IupbiterS, und über andere Phänomene desHimmels'an, wovon seine zwey Dissertationen: derebus astronomicis sattsam und deutlich zeigen. Seine

sammt-

*) ibid. p. 467.

**) Ehemanns Geschichte der merkwürdizsten Reift»,i D. S. 333.